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Timo Boll ist zurück an der Spitze der Weltrangliste

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Timo Boll ist zurück an der Spitze

04.01.2011, 15:20 Uhr | dpa, sid, sid, dpa

Timo Boll ist zurück an der Spitze der Weltrangliste . Endlich wieder topp: Timo Boll. (Foto: dpa)

Endlich wieder topp: Timo Boll. (Foto: dpa)

Timo Boll schreibt - erneut - Geschichte: Zum ersten Mal seit 2003 hat der 29-jährige Tischtennis-Star die Führung in der Weltrangliste übernommen. Mit 2726 Punkten löste er den Chinesen Ma Long (2683) ab. Bis heute ist er der einzige Deutsche, der die Spitze der Tischtennis-Welt erklimmen konnte. Den Ausschlag für die Wachablösung gab sein Triumph beim Volkswagen-Cup in Braunschweig Anfang Dezember.

Ein Comeback nach einer solch langen Zeit gab es in der 83-jährigen Geschichte des Rankings noch nie. "Es ist ja schon eine Weile her, dass ich die Nummer eins der Welt war. Es wieder geschafft zu haben, ist eine schöne Sache, einfach ein tolles Gefühl", sagte der Gipfelstürmer. "Zudem ist der erste Rang gut für die Setzung bei der Weltmeisterschaft im Mai in Rotterdam." Von höchster Priorität sei nun der Gewinn eines Einzeltitels. "Das ist das große Ziel für dieses Jahr."

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"Komplett umdenken"

Bundestrainer Jörg Roßkopf entwickelte hierfür ein Konzept, das Boll bereits den Weg zurück an die Weltranglisten-Spitze ebnete. Roßkopf hatte Boll aufgefordert, "komplett umzudenken". Boll war in der Vergangenheit öfter bei großen Turnieren schlecht vorbereitet, körperlich und mental erschöpft oder sogar verletzt.

Der Star von Borussia Düsseldorf geht nun neue Wege: Statt jedes Match mitzunehmen, setzt er auf gezielte Auszeiten. Nach dem Weltcup im vergangenen Oktober in Magdeburg legte Boll eine für ihn völlig untypische, einmonatige Pause ein - und gewann danach den Volkswagen-Cup in einem überragenden Finale gegen Olympiasieger Ma Lin aus China.

Kein Turnier im Januar

Roßkopf ist zufrieden mit der Entwicklung seines Superstars. "Als Bundestrainer kann ich jetzt mehr auf ihn einwirken: Gut, dass er auch mal hört und Turniere absagt." Das Erfolgsrezept soll beibehalten werden: Im Januar wird Boll kein internationales Turnier spielen, auch die Teilnahme an den deutschen Meisterschaften im März in Bamberg steht noch nicht fest. Im Mai bei der Weltmeisterschaft in Rotterdam soll es dann mit der Einzelmedaille klappen.

Einen exzellenten Ruf genießt Boll auch ohne Olympia- oder Weltmeistertitel: Bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2010 landete er hinter Sebastian Vettel auf dem zweiten Platz.

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