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St. Pauli verpasst Befreiungsschlag gegen SC Freiburg

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FC St. Pauli - SC Freiburg  

St. Pauli verpasst Befreiungsschlag

15.01.2011, 17:29 Uhr | dpa, dpa

St. Pauli verpasst Befreiungsschlag gegen SC Freiburg . St. Paulis Marius Ebbers (re.) und Freiburgs Heiko Butscher kämpfen um den Ball. (Foto: dpa)

St. Paulis Marius Ebbers (re.) und Freiburgs Heiko Butscher kämpfen um den Ball. (Foto: dpa)

Der FC St. Pauli setzt seine Heimschwäche aus der Hinrunde auch im neuen Jahr fort und verpasste den angepeilten Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Gegen den SC Freiburg mit Top-Torjäger Cissé reichte es für die Kiez-Kicker nur zu einem 2:2 (1:0) Unentschieden. Trotz einer über weite Strecken überlegen geführten Partie und zweimaliger Führung stecken die Norddeutschen somit weiter in der Gefahrenzone. Durch die Siege der Konkurrenz rückt das Feld im Abstiegskampf der Bundesliga deutlich näher zusammen.

Vor 24.051 Besuchern im erneut ausverkauften Millerntor-Stadion brachten Marius Ebbers (13. Minute) und Gerald Asamoah (68.) die Hanseaten zweimal in Führung. Doch Torjäger Papiss Cissé (61./75.) egalisierte mit seinen Saisontreffern 14 und 15 für die Breisgauer, die allerdings weiter auf ihren ersten Bundesliga-Sieg am Millerntor warten müssen.

Kessler pariert Elfer

St. Paulis Trainer Holger Stanislawski schickte im Vergleich zur 2:4-Heimniederlage gegen Mainz 05 kurz vor Weihnachten in Torhüter Thomas Kessler (Rotsperre abgesessen) sowie Carlos Zambrano, Charles Takyi und Deniz Naki gleich vier neue Akteure aufs Feld. Und der Wechsel im Tor zu dem zur Nummer eins aufgestiegenen Ex-Kölner Kessler machte sich schon früh bezahlt, denn der Keeper parierte einen von Cissé schwach geschossenen Handelfmeter (10. Minute). Dies war ausgleichende Gerechtigkeit, denn Schiedsrichter Markus Wingenbach wertete Zambranos Rettung per Kopf fälschlicherweise als Handspiel.

Pauli zu ungestüm

Drei Minuten später machte es Ebbers auf der Gegenseite besser und erzielte nach schöner Flanke von Max Kruse mit einem platzierten Kopfball gekonnt die Führung. Es war der dritte Saisontreffer für den Ersatzkapitän der Hanseaten, die in der Folge mit Macht, aber oft zu ungestüm auf das 2:0 aus waren. Vom SCF war nach dem vergebenen Strafstoß in der Offensive nicht viel zu sehen. Nur Julian Schuster (37.) sorgte einmal für Gefahr vor dem Gehäuse der Norddeutschen.

Fulminanter, aber glücklicher Ausgleich

Auf dem vom Regen der Vortage aufgeweichten Boden taten sich beide Mannschaften auch nach dem Wechsel schwer, mit klaren Spielzügen zum Erfolg zu kommen. Die St. Paulianer sahen sich nun verstärkten Angriffsbemühungen der Gäste ausgesetzt, hielten aber wie immer mit großem Kampfgeist dagegen. Einmal jedoch stand der bis dahin kaum in Erscheinung getretene Cissé frei und markierte mit einem fulminanten Schuss den zu diesem Zeitpunkt glücklichen Ausgleich.

Stanislawski wechselt clever

Mit Asamoah und Fin Bartels (65.) brachte Stanislawski nun noch einmal zwei frische Kräfte für die Offensive. Und das erwies sich schnell als Volltreffer: Mit seiner ersten Ballberührung traf Asamoah zum 2:1. Allerdings bekam die Hamburger Hintermannschaft den immer stärker werdenden Cissé nicht in den Griff - so war es kein Wunder, dass der Senegalese auch beim erneuten Ausgleich zur Stelle war.

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