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Todesfall überschattet die Rallye Dakar

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Todesfall überschattet die Rallye Dakar

13.01.2011, 18:16 Uhr | sid, sid

Zwei heftige Verkehrsunfälle haben die Teilnehmer der Rallye Dakar geschockt. Während die Fahrer und Beifahrer des VW-Werksteams bei einem Crash ihres Minibusses mit dem Schrecken davongekommen sind, verlor ein 42 Jahre alter Einheimischer im argentinischen Tinogasta sein Leben, als er mit seinem Auto mit einem verspäteten Teilnehmer zusammenprallte. Gegen 6.30 Uhr Ortszeit war der Minibus mit den VW-Piloten und Beifahrern auf dem Weg vom Hotel im argentinischen Chilecito ins Biwak von einem anderen Fahrzeug, das die Vorfahrt missachtet hatte, gerammt worden.

Die VW-Fahrer konnten das Fahrzeug aber weitgehend unverletzt verlassen und mit einem zweiten Bus die Fahrt ins Biwak fortsetzen. "Wir können alle froh sein, dass dabei nicht mehr passiert ist", sagte VW-Motorsportdirektor Kris Nissen. Der Busfahrer hatte bei Tempo 50 noch versucht, den Zusammenstoß zu verhindern. Trotz des schnellen Ausweichmanövers wurde der Bus aber an der rechten Seite getroffen und kam dann links der Fahrbahn zum Stehen. Der Unfallgegner, der nach Auffassung der Polizei den Crash verschuldet hat, erlitt einen Kieferbruch und äußerliche Kopfverletzungen. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und ist in einem stabilen Zustand.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Weniger glimpflich war rund 150 Kilometer entfernt ein anderer Unfall ausgegangen. Um 6.10 Uhr kollidierte der 48 Jahre alte Argentinier Eduardo Osvaldo Amor, der bei seiner zweiten Dakar-Teilnahme noch auf dem Weg vom Ende der Wertungsprüfung ins Etappenziel in Chilecito war, in seinem Toyota mit dem Auto des Landarbeiters Marcelo Reales. Der Veranstalter ASO schickte sofort einen Rettungshubschrauber an die Unfallstelle. Reales wurde in ein Krankenhaus gebracht, erlag dort aber seinen Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft hat bereits eine Untersuchung eingeleitet, Amor konnte seine Fahrt nicht fortsetzen.

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