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Behindertensport: Zwei Goldmedaillen für deutsches Ski-alpin-Team

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Zwei Goldmedaillen für deutsches Ski-alpin-Team

17.01.2011, 09:23 Uhr | t-online, t-online.de

Behindertensport: Zwei Goldmedaillen für deutsches Ski-alpin-Team.

Gerd Schönfelder bei der Sieger-ehrung (Foto: www.skiteam-alpin.org)

Der Start in die Weltmeisterschaften der Ski-alpin-Athleten mit Behinderung in Sestriere hätte kaum besser glücken können. Andrea Rothfuß und Gerd Schönfelder holten sich durch überragende Fahrten die Weltmeistertitel in der Königsdisziplin des alpinen Skirennlaufs, der Abfahrt.

Andrea Rothfuß freute sich im Ziel: "Ich bin super happy, das Glücksgefühl wird wohl auch noch eine ganze Weile anhalten". Nach ihren guten Leistungen in den Trainingsläufen zur Abfahrt konnte Rothfuß am ersten Tag in Sestriere ihre Form bestätigen und ließ ihrer Erleichterung durch Tanzen und Jubeln im Zielraum freien Lauf. Sogar auf dem Siegerpodest strahlte die 21-Jährige noch. Bei der Medaillenvergabe wurde die Einstockfahrerin von den beiden Französinnen Marie Bochet und Solene Jambaque eingerahmt, die auf den Rängen zwei und drei landeten.

Schönfelder verweist Konkurrenten auf Plätze zwei und drei

Gerd Schönfelders Resumee zu seinem Lauf fiel etwas abgebrühter aus: "Im oberen Teil über die Wellen bin ich einmal so abgehoben, dass ich dachte, wenn du jetzt nicht bald landest, dann hängst du im Zaun. Insgesamt hat sich der Lauf nicht so schön angefühlt." Dafür war er aber schön schnell auf seinen Skiern und ohne Stöcke unterwegs. Auch die Trainer sahen, dass ihr Athlet in seiner üblichen aggressiven Fahrweise auf dem Weg zu einer schnellen Zeit war. Die Fahrt stellte sich als Gold-Lauf heraus, mit der der Kulmainer zwei seiner härtesten Konkurrenten, Vincent Manuel-Gaulthier (FRA) und Thomas Pfyl (SUI), auf die Plätze zwei und drei verwies.

Schaffelhuber verpasst Medaille

Die 17-jährige Anna Schaffelhuber beendete ihre erste WM-Abfahrt mit Rang vier. Sie kann zwar keine Medaille mit nach Hause nehmen, dafür aber wichtige Erfahrungen für die Speed-Disziplinen. Bei den sitzenden Damen gewann die Amerikanerin Alana Nichols vor ihrer Landsfrau Laurie Stephens und der Österreicherin Claudia Lösch.

Monoskifahrer mit soliden Leistungen

Franz Hanfstingl und Thomas Nolte zeigten ebenfalls solide Leistungen, die am Ende für die Ränge sieben und neun reichten. Am Sonntag konnten die beiden Monoskifahrer mit den drei Erstplatzierten, Akira Kano und Taiki Morii (beide Japan) und Kees-Jan van der Klooster (NL), nicht mithalten. Durch die letzten Tage haben sie aber ein gutes Gefühl für die Strecke erhalten, sodass sie bei dem Super-G am kommenden Dienstag wieder mitmischen wollen.

Nach dem ersten Ruhetag am Montag, an dem das Team die wettkampffreie Zeit zur Regeneration und leichtem Stangentraining nutzen wird, geht es dann am Dienstag mit dem Super-G und der Super Kombination weiter.

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