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Behindertensport: 34 Athleten kämpfen bei der IPC-Leichtathletik-WM um Medaillen

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34 Athleten kämpfen bei der IPC-Leichtathletik-WM um Medaillen

19.01.2011, 10:13 Uhr | t-online.de

34  Athleten kämpfen bei der IPC-Leichtathletik-WM um Medaillen. Bei der IPC-Leichtathletik-WM in Christchurch kämpfen die deutschen Athleten um Medaillen. (Foto: imago)

Bei der IPC-Leichtathletik-WM in Christchurch kämpfen die deutschen Athleten um Medaillen. (Foto: imago)

 

Der Höhepunkt des Jahres für Deutschlands Para-Leichtathleten steht vor der Tür. Am Wochenende geht es für 34 Sportlerinnen und Sportler des Deutschen Behindertensportverbandes bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaftum Medaillen. Mehr als 1000 Teilnehmer aus über 70 Nationen werden in Christchurch/Neuseeland bei der fünften WM des Internationalen Paralympischen Kommitees (IPC) am Start sein. Mit Marianne Buggenhagen, Michaela Floeth, Martina Willing, Wojtek Czyz, und Thomas Ulbricht stehen fünf Titelverteidiger im deutschen Team. Wojtek Czyz (1. FC Kaiserslautern) ist gleich dreifacher Titelverteidiger. Als einziger Goldmedaillengewinner der WM 2006 in Assen fehlt der Leverkusener Mathias Mester, der sich nach einer Rückenoperation im Aufbautraining befindet.

Gute Medaillenchancen

Das Durchschnittsalter des deutschen Teams beträgt 29,7 Jahre. Älteste Athletin im Team ist die mehrfache Paralympics-Medaillengewinnerin Marianne Buggenhagen mit 57 Jahren, während Meike Hausberger als jüngste Athletin gerade ihren 16. Geburtstag gefeiert hat. 15 der 34 Athleten nehmen erstmalig an einer IPC-WM teil. Gleich elf deutsche Athleten rangieren in der Weltrangliste des Qualifikationszeitraumes auf Platz eins. Erste Anwärter auf eine Goldmedaille sind die Weitspringer Markus Rehm, Vanessa Low und Wojtek Czyz, Kugelstoßerin Marianne Buggenhagen sowie die Sprinterinnen Maria Seifert und Claudia Nikoleitzik.

Auch im Rollstuhl-Schnellfahren gibt es Licht am Ende des Tunnels. Nachdem Deutschland in dieser Disziplin einige Jahre den Anschluss an die Weltspitze verloren hatte, ist nun in Marc Schuh ein neuer Hoffnungsträger am Start. Der von Klaus Höller trainierte Athlet geht ebenfalls als Weltranglisteführender mit Medaillenambitionen an den Start. Basis für die Nominierung der deutschen Athleten war ein Platz unter den ersten sechs der Weltrangliste. Einmal mehr stellen die paralympischen Stützpunkte Leverkusen (10) und Berlin (5) sowie der TV Wattenscheid 01 (3) die meisten Athleten.

China in der Favoritenrolle

Insgesamt ist die Reise zur WM nach Neuseeland eine Reise ins Ungewisse. Erst Mitte dieses Jahres wurde ein neues Punktesystem vorgestellt, das in den sogenannten "Combined events“ in den Wurf- und Sprung-Disziplinen eingesetzt wird. Durch das System soll der Start verschiedener Klassen in einem Wettkampf ermöglicht werden.

In der Medaillenwertung werden die Chinesen erneut nicht zu schlagen sein. Sie konnten im Dezember die Nationenwertung bei den Asienspielen gewinnen. Große Konkurrenten sind zudem die USA, Australien, Russland, die Ukraine, Polen, Frankreich, Brasilien und Großbritannien. Für das deutsche Team dürfte ein Platz in den Top Ten realistisch sein. Zum Vergleich: Bei der letzten IPC-WM in Assen gewann das deutsche Team acht Gold-, elf Silber- und 13 Bronzemedaillen und belegte damit Rang sechs in der Nationenwertung, gemessen an der Zahl der Goldmedaillen. China siegte damals mit 22 Goldenen, vor den USA, Australien, der Ukraine und Großbritannien.

Das deutsche Aufgebot:

Max Bergmann (TSV Kirchdorf), Reinhold Bötzel (Rot-Weiß Koblenz), Sina Christen (SG Motor Freital), Ali Ghardoni (SC Magdeburg) , Wojtek Czyz (1. FC Kaiserslautern), Uta Streckert, Tamira Slaby, Sebastian Dietz (alle TV Wattenscheid 01), David Behre, Michaela Floeth, Katrin Green, Astrid Höfte, Birgit Kober, Marc Lembeck, Vanessa Low, Heinrich Popow, Markus Rehm, Frank Tinnemeier (alle TSV Bayer 04 Leverkusen), Matthias Schröder, Thomas Ulbricht, Nils Stein, Katrin Müller – Rottgardt (PSC Berlin), Martina Willig (SG Stahl Brandenburg), Frances Herrmann, Yvonne Sehmisch (beide LC Cottbus), Birgit Pohl TSV 1886 Gera-Leumnitz e.V), Kidisti Weldemichael, (SV Halle), Maike Hausberger (Post-Sport-Telekom Trier) , Ulrich Iser (ABSV Halle), Maria Seifert (HSC Erfurt), Claudia Nikoleitzik (TV Püttlingen ), Marianne Buggenhagen (SC Berlin), Jana Schmidt (1. LAV Rostock), Marc Schuh (TV Herkenrath 09) Guides: Hannes Bergmann (TSV Kirchdorf), Tobias Schneider (PSC Berlin), Philipp Töpfer (SV Halle)

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