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Behindertensport: Youngster Nils Stein sprintet zu Bronze

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Youngster Nils Stein sprintet zu Bronze

24.01.2011, 16:58 Uhr | t-online.de, t-online.de

Behindertensport: Youngster Nils Stein sprintet zu Bronze. Oscar Pistorius (M.) dominiert über 200-Meter. David Behre (r.) mit Europarekord.

Oscar Pistorius (M.) dominiert über 200-Meter. David Behre (r.) mit Europarekord.

Nach dem erfolgreichen Start der deutschen Athleten mit Behinderung bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Christchurch verlor das deutsche Team trotz einiger guter Leistungen an Boden in der Nationenwertung. Zum Auftakt des dritten Wettkampftages reichte es zunächst nur drei Mal zu Platz vier.

Zielfoto entscheidet gegen Popow

Besonderes Pech hatte Heinrich Popow im 200-Meter-Finale der Männer. Der Leverkusener musste sich nach Zielfoto-Entscheid im Kampf um Bronze dem Japaner Yamamoto geschlagen geben und belegte in 26,92 Sekunden Platz vier. Überraschungssieger dieses Rennens wurde der Brite Richard Whitehead. Heinrich Popow sagte nach seinem Lauf: „Die 200-Meter sind nicht meine Strecke. Meine Konzentration liegt jetzt auf den 100-Metern."

Im Finale über 200-Meter der Unterschenkelamputierten stellte der Leverkusener David Behre in 23,14 Sekunden einen neuen Europarekord auf. Für eine Medaille reichte es aber nicht. Der Klubkollege von Popow erreichte hinter den südafrikanischen Favoriten Oscar Pistorius und Arnu Fourie sowie dem Amerikaner Jerome Singelton Platz vier.

Staffel der Frauen verpasst Medaille

Zum Abschluss des Vormittagsprogramms startete die deutsche 4 x100-Meter-Staffel der Frauen mit Maria Seifert, Maike Hausberger, Tamira Slaby und Claudia Nikoleitzik. Hinter der Ukraine, Russland, und Großbritannien reichte ihre Leistung ebenfalls für Platz vier.

Bronzemedaille mit Deutschem Rekord

Am Nachmittag folgte dann eine Art Befreiungsschlag. Im 100-Meter-Lauf sprintete Nils Stein vom PSC Berlin in 13,59 Sekunden zur Bronzemedaille und zum Deutschen Rekord. Der 20-Jährige sicherte dem deutschen Team die siebte Medaille. Der jüngste deutsche Teilnehmer bei dieser WM hatte einen perfekten Start und verteidigte seinen dritten Platz bis ins Ziel.


Im kombinierten Weitsprung-Wettkampf der Frauen sprang die Leverkusenerin Astrid Höfte 4,62 Meter und belegte Platz 6.
Rollstuhl-Schnellfahrer Marc Schuh erreichte über 200-Meter erwartungsgemäß das Semifinale. Der Herkenrather machte in seinem Vorlauf einen guten Eindruck .

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