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Behindertensport: Erfolgreicher Start in den vierten Wettkampftag

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Erfolgreicher Start der deutschen Athleten in den vierten Wettkampftag

25.01.2011, 12:28 Uhr | t-online.de, t-online.de, dpa, sid

Behindertensport: Erfolgreicher Start in den vierten Wettkampftag. Sprinter Markus Rehm mit Trainerin Steffi Nerius (Foto: imago)

Sprinter Markus Rehm mit Trainerin Steffi Nerius (Foto: imago)

Nach einem eher schwächeren dritten Tag bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Christchurch (Neuseeland), haben die deutschen Athleten mit Behinderung einen guten Start in den vierten Wettkampftag erwischt.

Markus Rehm stellt zweiten Weltrekord auf

Mit dem zweiten Weltrekord und der fünften deutschen Goldmedaille startet Markus Rehm bei der Behinderten-WM der Leichtathleten in den Tag. Der unterschenkelamputierte Athlet ist ein Schützling von Steffi Nerius, die nach dem Berliner WM-Gold 2009 im Speerwurf zurückgetretenen war. Rehm steigerte seine eigene Bestmarke in der Schadensklasse T44 (Athleten mit einer einseitigen Unterschenkel-Amputation) von 6,84 Meter auf 7,09 Meter. Er hatte bereits als deutscher Hallenmeister mit einer Weite von 7,02 Metern die 7-Meter-Marke übertroffen, jedoch zählen Indoor-Leistungen nicht als Weltrekord.

Marianne Buggenhagen sichert sich ihre 50. internationale Medaille

Auch die 57-Jährige Marianne Buggenhagen konnte mit ihrer Leistung überzeugen. Die querschnittsgelähmte Rollstuhlathletin hat sich im Diskuswerfen ihren insgesamt 19. WM-Titel erkämpft. Sie setzte sich beim Ersten von ihren drei WM-Einsätzen mit einer Saisonbestleistung von 26,75 Metern vor der Chinesin Feixia Ding und Tatjana Macjen (Slowenien) durch. Die Brandenburgerin Martina Willing wurde mit 21,38 Metern Vierte.
Für die neunmalige Paralympics-Siegerin Buggenhagen war es die 50. internationale Medaille ihrer außergewöhnlichen sportlichen Karriere. Sie wird nun noch als Außenseiterin im Speerwerfen und als Mitfavoritin im Kugelstoßen starten.

Weitere Medaillen für deutsche Sprinterinnen

Zwei unerwartete Medaillen gab es für das deutsche Team über 100-Meter der oberschenkenamputierten Frauen. Jana Schmidt und Vanessa Low sicherten sich Silber und Bronze hinter der Amerikanerin Kelly Cartwright. Jana Schmidt stellte mit 17,01 Sekunden einen neuen Deutschen Rekord auf. Vanessa Low lief in 17,43 Sekunden zu einer persönlichen Bestzeit.
Im 200-Meter-Sprint der unterschenkelamputierten Frauen gewann Katrin Green mit Saisonbestzeit die Silbermedaille. Die Leverkusenerin hatte lange geführt, bevor sie noch von der Französin Le Fur abgefangen wurde. Astrid Höfte belegte in 29,82 Sekunden Platz sechs.

Bronze im Fünfkampf der Männer

Zum Abschluss des Tages stand der 1500-Meter-Lauf als letzte Disziplin des Fünfkampfes auf dem Programm. Die beiden deutschen Fünfkämpfer Thomas Ulbricht und Marc
Lembeck gingen als Vierter und Fünfter ins Rennen. Der Leverkusener Lembeck ergriff die Initiative und gewann das Rennen mit 4:37,70 Minuten. Am Ende rettete sich Ulbricht mit 19 Punkten vor Lembeck und gewann Bronze. Über 100-Meter und im Weitsprung stellte Lembeck neue persönliche Bestleistungen auf. Mit 3.027 Punkten im
Fünfkampf bzw. 34,99 Meter im Diskuswerfen stellte er Deutsche Rekorde auf.

Bereits 96 Entscheidungen gefallen

Nach 96 Entscheidungen standen auch je vier Silber- und Bronzemedaillen in der Bilanz des deutschen Teams, das aus 34 Athleten besteht. Einen Weltrekord durch die Kugelstoßerin Birgit Kober (9,30 m / Schadensklasse F 34) und drei Siege hatte es bereits zum Auftakt gegeben. Gold hatten dabei zwei Athleten des Leverkusener Trainers Karl-Heinz Düe geholt. Kugelstoßerin Michaela Floeth dominierte in der Klasse F44 mit 12,56 Meter und Weitspringer Heinrich Popow schlug mit WM-Rekord von 6,23 Meter den Kaiserslauterner Wojtek Czyz (6,14 Meter), den dreifachen Paralympics-Sieger 2006 in Athen.

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