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Behinderten-WM: Kober gelingt Weltrekord im Speerwurf

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Kober gewinnt zweites Gold mit Weltrekord

28.01.2011, 09:58 Uhr | t-online.de, t-online.de

Behinderten-WM: Kober gelingt Weltrekord im Speerwurf. Birgit Kober wirft den Speer auf 23,54 Meter und erzielt bei der Leichtathletik-WM der Sportler mit Behinderung einen neuen Weltrekord. (Foto: tsvbayer04)

Birgit Kober wirft den Speer auf 23,54 Meter und erzielt bei der Leichtathletik-WM der Sportler mit Behinderung einen neuen Weltrekord. (Foto: tsvbayer04)

Auch am siebten Wettkampftag der Leichtathletik-WM der Sportler mit Behinderung im neuseeländischen Christchurch hat sich das deutsche Team drei weitere Medaillen gesichert. Birgit Kober gewann nach ihrem Titel im Kugelstoßen auch im Speerwurf die Goldmedaille und stellte dazu einen neuen Weltrekord auf. Mit insgesamt 22 Medaillen (7 x Gold, 8 x Silber, 8 x Bronze) rangiert das deutsche Team unter den Top Ten.

Schon im ersten Versuch erarbeitete sie sich die Führung. Im dritten Versuch steigerte sie sich auf die neue Weltrekordweite von 23,54 Meter und gewann den kombinierten Wettkampf mit 1.222 Punkten. Auch die beiden anderen deutschen Athletinnen erreichten das Finale. Francis Herrmann steigerte sich im fünften Versuch auf die persönliche Bestleistung von 16,40 Meter und wurde Fünfte. Birgit Pohl erzielte 15,83 Meter und wurde Sechste.

Schuh und Strecker holen Bronze

Rolli-Schnellfahrer Marc Schuh bestätigte im Endlauf über 400 Meter seine hervorragende Verfassung und gewann die Bronzemedaille in 48,34 Sekunden. Auf der Gegengeraden erarbeitete sich Schuh die Führung, die er bis 100 Meter vor dem Ziel halten konnte. Erst auf der Zielgeraden wurde er von seinen Konkurrenten Marcel Hug aus der Schweiz und dem späteren Sieger Chengming aus China noch abgefangen. Der Athlet von Klaus Höller wurde damit für seine konsequente Arbeit in den vergangenen Jahren belohnt. Mit ihm hat Deutschland endlich wieder einen Schnellfahrer der Weltspitze.

Eine nicht unbedingt erwartete Medaille gewann Uta Strecker über 200 Meter. Die Athletin von Lothar Overesch setzte sich schnell an die dritte Position des Feldes und kam als Dritte in 38,13 Sekunden ins Ziel.

Dietz gelingt zweiter deutscher Rekord

Sebastian Dietz verpasste beim Diskus nur knapp eine mögliche Medaille. Mit 37,38 Metern stellte Dietz bereits den zweiten deutschen Rekord bei diesen Meisterschaften auf. Er hatte sich im fünften Durchgang an die dritte Position gekämpft, musste jedoch am Ende noch zwei Konkurrenten an sich vorbei ziehen lassen. Dennoch darf der fünfte Platz als Erfolg gewertet werden.

Der sehbehinderte Max Bergmann stand nach dem Ausfall des gestrigen Halbfinals heute im Finale über die 800 Meter. Direkt nach dem Start drückten die Konkurrenten auf das Tempo und der Deutsche konnte nicht folgen. Am Ende stand für ihn mit 2:04,03 Minuten ein siebter Platz zu Buche. Im Vorlauf verfehlte die 200-Meter-Spezialistin Yvonne Sehmisch das Finale über 400 Meter als Neunte mit einer Zeit von 1:01,96 Minuten.

16-jährige Hausberger steht im 400-Meter-Finale

Maike Hausberger lief als jüngste Teilnehmerin im deutschen Team souverän auf Platz drei im 400-Meter-Vorlauf und qualifizierte sich mit einer Zeit von 1:14,36 Minuten für das Finale. Damit hat die 16-Jährige bereits ihr Soll erfüllt und kann unbelastet an den Start gehen.

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