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Werder Bremen wütend auf Schiedsrichter Kinhöfer

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Frings: "Der Schiri war heute grottenhaft"

30.01.2011, 17:20 Uhr | t-online.de, t-online.de

Werder Bremen wütend auf Schiedsrichter Kinhöfer. Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer zieht den Unmut der Werder-Profis auf sich. (Foto: imago)

Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer zieht den Unmut der Werder-Profis auf sich. (Foto: imago)

Als die Werder-Pleite gegen den FC Bayern feststand, waren die Schuldigen aus Sicht der Hanseaten schnell gefunden: Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer und seine Assistenten. "Der Schiri war heute grottenhaft. Er hat einen klaren Elfmeter für uns nicht gegeben. Er war für die Bayern. Da fällst du vom Glauben ab", sagte Kapitän Torsten Frings. Sportchef Klaus Allofs schlug ähnliche Töne an: "Das war absolut lächerlich. Das macht einfach keinen Spaß mehr".

Grund für die Aufregung war eine Szene in der 67. Minute, als Bayern Luis Gustavo eine Flanke von Florian Trinks mit der Hand abwehrte, der Elfmeterpfiff aber ausblieb.

Allofs gerät in Rage

Klicken Sie für die Großansicht auf das Bild. Klicken Sie für die Großansicht auf das Bild. "Der Linienrichter steht 20 Meter entfernt und sieht das nicht", sagte Allofs zu Gustavos "Faustabwehr". Der Werder-Boss prangerte auch das Verhalten des Schiedsrichter-Trios nach der vermeintlichen Fehlentscheidung an: "Da bin ich unverbesserlich und will darüber mit den Schiedsrichtern reden, aber das ist nicht möglich. Dann heißt es wieder: 'Sie wollen nur von ihren eigenen Fehlern ablenken.' Alle haben es aber gesehen, am besten der Mann an der Linie".

Allofs behält die Ruhe

Zumindest räumte Allofs später ein, dass Werder nicht alleine durch die Schiedsrichter auf die Verliererstraße kam. "Wir haben früh gestört, dann haben wir aber wieder Fehler gemacht, die eine Mannschaft wie Bayern ausnutzt", nannte er den entscheidenden Unterschied zwischen den beiden Konkurrenten. Angst und bange wird ihm im Abstiegskampf dennoch nicht: "Wenn wir so weiterspielen, kommen wir schnell aus dem Tabellenkeller raus".

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