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Erster Test: Keiner ist schneller als Vettel

01.02.2011, 17:11 Uhr | dpa. sid, sid, dpa

Erster Test: Keiner ist schneller als Vettel. Sebastian Vettel dreht im neuen Red Bull die ersten Runden in Valencia. (Foto: Reuters)

Sebastian Vettel dreht im neuen Red Bull die ersten Runden in Valencia. (Foto: Reuters)

Sebastian Vettel ist im neuen Jahr gleich wieder die Nummer eins. Am Morgen wurde der neue Red-Bull-Bolide RB07 der Öffentlichkeit vorgestellt, wenig später fuhr der amtierende Weltmeister am ersten offiziellen Testtag der Formel 1 mit 1:13,769 Minuten die Bestzeit. Dabei war er in Valencia mehr als sieben Zehntelsekunden schneller als Vize-Weltmeister Fernando Alonso im ebenfalls neuen Ferrari F150 auf Rang fünf.

Der Spanier war mit 97 Runden als einziger noch ein bisschen fleißiger als Vettel, der 93 Runden drehte. Startschwierigkeiten gab es dagegen bei Mercedes GP. Nico Rosberg musste den neuen Silberpfeil nach nur neun Runden wegen eines Hydraulikschadens abstellen und wurde somit am Ende des Tages als 13. und damit Letzter geführt. Teamkollege Michael Schumacher konnte nach der Reparatur erst eine knappe Dreiviertelstunde vor Ende des Testtages auf die Strecke fahren und landete nach 15 gefahrenen Runden auf Rang neun. Sein Rückstand betrug über zweieinhalb Sekunden.

Hülkenberg und Paffett im modifizierten Vorjahreswagen

Auf Platz zwei hinter Vettel fuhr Nico Hülkenberg mit einer Rundenzeit von 1:13,938 Minuten, der nach seinem Abschied von Williams erstmals in seiner neuen Rolle als Testfahrer für Force India unterwegs war. Der 23-Jährige war allerdings wie der drittplatzierte Brite Gary Paffett bei McLaren-Mercedes und sein auf Platz vier gelandeter Teamkollege Paul di Resta noch nicht in einem neuen Auto, sondern einem modifizierten Vorjahresfahrzeug unterwegs.

Vom Jäger zum Gejagten

Schon vor den ersten Metern im neuen Auto warnte Vettel vor zu schnellen Rückschlüssen. "Selbst nach einem Test brauchen wir noch ein bisschen mehr Zeit, um wirklich zu verstehen, wie stark wir sind", sagte der Hesse. Jeder habe die Chance, Weltmeister zu werden. Alle würden bei Null starten. Auch der Fahrer mit der Nummer eins auf dem Wagen. Vettel werden nun alle jagen.

Schumacher glaubt an Podiumsplätze

Auch Mercedes will es versuchen. "Ich zähle uns auf jeden Fall dazu", sagte Rosberg über der vier Top-Teams Red Bull, Ferrari, McLaren und eben Mercedes. "Wir möchten gemeinsam etwas Großes aufbauen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in dieser Saison viel regelmäßiger auf dem Podium stehen werden - am liebsten in der Mitte", sagte Kollege Schumacher.

Käme es so, würde auch das Mitleid von Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone mit dem 42 Jahre alten Rekordweltmeister ein Ende haben. "Dieses Gegurke im Mittelfeld hat mir wehgetan. Ich hoffe, Schumi tut mir das nicht noch mal an", sagte er der "Bild".

Rosberg: "Das erste Gefühl war hammergeil"

Eins ist allen gemein: Vorhersagen sind äußerst schwierig. Die Wiedereinführung des Energie-Rückgewinnungssystems KERS und der neuerdings verstellbare Heckflügel sollen das Überholen leichter machen. Schwieriger macht es aus Rosbergs Sicht allerdings die Bedienung der Wagen. "Es ist an der Nähe der Grenze", sagte Rosberg etwas besorgt. Immerhin fühlte sich der 25-Jährige im neuen, glänzenderen Silberpfeil auf Anhieb wohl. "Es ist generell ein besseres Auto", so das erste Fazit. "Das erste Gefühl war hammergeil", sagte er mit einem Schmunzeln. Das Gefühl hätte er sicher gern länger genossen als neun Runden.

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