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Adrian Sutil nimmt Herausforderung bei Force India an

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Sutil: "Es muss nach oben gehen"

03.02.2011, 10:57 Uhr | dpa, dpa

Adrian Sutil nimmt Herausforderung bei Force India an. Ehrgeizige Ziele für die neue Saison: Adrian Sutil. (Foto: imago)

Ehrgeizige Ziele für die neue Saison: Adrian Sutil. (Foto: imago)

Für Musiker sind die Top Ten immer ein Ziel. Das ist bei Adrian Sutil nicht anders. Allerdings will der talentierte Pianist in dieser Formel-1-Saison unter die zehn besten Fahrer kommen. "Mein erklärtes Ziel ist Platz acht. So um den Dreh rum", sagte der Vorjahres-Elfte am Rande der Testfahrten in Valencia. "Auf jeden Fall muss es nach oben gehen. Beide, das Team und ich, sind bereit für den nächsten großen Schritt", betonte der Force-India-Fahrer.

Erst am letzten der drei Testtage kam Sutil zum Einsatz - und führte prompt am Vormittag die Tabelle an, auch vor Rekordweltmeister Michael Schumacher im Mercedes. Sutil war noch mit dem Vorjahresmodell unterwegs. Mit den neuen Herausforderungen in der kommenden Saison machte sich der 28-Jährige aber schon mal im Simulator vertraut. "Ich fand es einerseits ganz gut, als ich es im Simulator probiert habe. Andererseits schaust Du die ganze Zeit nur noch aufs Lenkrad. Es ist schwierig, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren."

Zu viele Knöpfe am Lenkrad

Die Rede ist vom Hybrid-System KERS und dem neuerdings verstellbaren Heckflügel. Beides soll das Überholen vereinfachen. "Man muss das KERS einsetzen, den Flügel verstellen, und das meistens gleichzeitig. Man muss schalten und dann ja auch noch Rennen fahren", schilderte Sutil. Ein "bisschen wie Playstation" sei das. Allerdings sind die Folgen bei einem Fehler im Rennwagen andere. "Es kann auf jeden Fall sein, dass man einmal eine Hundertstelsekunde nicht da ist, weil man gerade aufs Lenkrad schauen muss." Und das bei über 280 Stundenkilometer.

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Vorteile durch KERS

Gleichwohl setzt Sutil, der erst mit 14 Jahren und damit ungewöhnlich spät in den Motorsport fand, auf die Zusatz-Schnelligkeit durch KERS. Es kommt von Motorenpartner Mercedes und gilt als sehr gut. "Ich hoffe, dass wir eben am Anfang einen kleinen Vorsprung gegenüber anderen Teams haben", sagte Sutil, "auch wenn die sicherlich große Entwicklungen vornehmen werden, um aufzuholen."

Schritt für Schritt Richtung Podium

Weiter aufholen will Sutil auch selbst. Punktgleich mit Rubens Barrichello musste er sich als Elfter hinter dem Brasilianer einreihen. 2009 hatte der Bayer Rang 17 belegt. In den Jahren davor war er 20. und 19. Und 2011? "Ich spreche jetzt erstmal vom Podium, nicht vom Sieg, das muss der nächste Schritt sein. Es ist aber schwierig. Man muss sich da gegen die ganz Großen behaupten und es über die Ziellinie bringen", meinte Sutil. Von der namhaften Konkurrenz im eigenen Team durch DTM-Champion Paul di Resta und Landsmann Nico Hülkenberg als Ersatzmann lässt er sich ohnehin nicht beirren.

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