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VfL Wolfsburg verliert bei Hannover 96

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Hannover 96 - VfL Wolfsburg  

Hannover bezwingt die Wölfe

05.02.2011, 17:30 Uhr | dpa, dpa

VfL Wolfsburg verliert bei Hannover 96. Wolfsburgs Diego (li.) spielt den Hannoveraner Sergio Pinto aus. (Foto: dpa)

Wolfsburgs Diego (li.) spielt den Hannoveraner Sergio Pinto aus. (Foto: dpa)

Der VfL Wolfsburg hat den siebten Sieg im Niedersachsen-Derby der Bundesliga in Folge verpasst. Der Meister von 2009 verlor bei Hannover 96 mit 0:1 (0:1) und bleibt damit in der Nähe der Abstiegsränge. Die Gastgeber feierten hingegen den ersten Heimsieg gegen den Nachbarn seit Mai 2004, bleiben souverän die Nummer eins im Norden und festigten durch die drei Punkte ihren Spitzenplatz. (Sehen sie das Video vom Spiel und vieles mehr bei 96TV)

Das umjubelte Tor für Hannover schoss ausgerechnet Sergio Pinto (5.), der sich vor dem Spiel über die Einkäufe des VfL lustig gemacht hatte. VfL-Keeper Diego Benaglio machte bei dem Schuss eine denkbar schlechte Figur.

Diego wieder einmal zu eigensinnig

Der Kaufrausch der Volkswagen-Tochtergesellschaft zeigte keine Wirkung. Mit zwei von sechs Wintereinkäufen in der Startelf spielte der VfL erneut schwach. Vor allem die vielen technischen Fehler waren auffällig. Zudem spielte Diego wieder einmal zu eigensinnig, hielt den Ball zu lange und scheiterte fast immer mit seinen Einzelaktionen. Die Riesenchance zum Ausgleich vergab der Brasilianer außerdem, als er in der 80. Minute einen Foulelfmeter an die Latte donnerte, nachdem Emanuel Pogatetz ihn von den Beinen geholt hatte.

Hoeneß: "Das ist ein rabenschwarzer Samstag"

VfL-Manager Dieter Hoeneß kritisierte bei LIGA total! das Verhalten Diegos: "Man rennt so einem Tor hinterher. Dann hat man die die Chance mit einem Elfmeter und den verspielt man so leichtfertig, indem man wieder mal diskutiert − schon zum zweiten Mal in dieser Saison. Es war klar festgelegt, dass Helmes schießen soll, wenn er reinkommt. So gesehen kann eigentlich so eine Diskussion nicht sein. Das ist definitiv ein rabenschwarzer Samstag! Der macht mich auch nachdenklich…“

Ins Grübeln brachte Hoeneß, "dass wir zum wiederholten Mal ein Spiel verloren haben, das wir nicht hätten verlieren müssen. […] Das macht mich nachdenklich, dass wir im Moment nicht unser Potenzial abrufen […] − und natürlich ganz klar: Auch die Nähe zu den gefährdeten Plätzen“, sagte er.

Die neu verpflichteten Jan Polak im defensiven und Tuncay Sanli im offensiven Mittelfeld passten sich dem üblichen VfL-Spiel mehr oder weniger an. Der aus Anderlecht gekommene Tscheche fiel durch Fehlpässe und Stockfehler auf. Der zuletzt bei Stoke City spielende Türke war technisch besser, blieb aber ohne Wirkung.

Grafite mit der ersten Chance

Der deutsche Nationalstürmer Patrick Helmes saß hingegen zunächst auf der Bank, während Grafite sich als einziger Stürmer mühte und in der 3. Minute die einzige gute VfL-Chance der ersten Halbzeit besaß. Der Torschützenkönig der Meister-Saison bekam aber zu wenige Anspiele und war auf sich allein gestellt, bis Helmes nach der Pause eingewechselt wurde.

Trainer Steve McClaren stellte dafür seine taktische Formation um, versuchte es mit nur einem Sechser und zwei Stürmern. Doch auch mit dem aus Leverkusen gekommenen Stürmer wurde das Spiel der Wolfsburger nicht besser. Auch die Einwechslung des vierten Wintereinkaufs Dieumerci Mbokani brachte nichts mehr.

Konsequenzen für McClaren?

Ob es mit McClaren weitergeht, steht in den Sternen. "Natürlich werde ich von heute auf morgen relativ wenig schlafen und mir Gedanken machen, wie wir aus dieser Situation rauskommen“, sagte Hoeneß.

Hannover souveräner

Die Gastgeber agierten hingegen als geschlossene Einheit mit mehr läuferischem Einsatz. Im Blickpunkt bei den Hannoveranern stand vor allem Sergie Pinto, der in der Woche über den VfL und die Stadt Wolfsburg gelästert hatte, aber den großen Worten auch eine Großtat folgen ließ. Er sorgte für einen gelungenen Auftakt mit seinem Fernschuss ins Wolfsburger Tor.

Die Hannoveraner, die erneut auf Jan Schlaudraff verzichten mussten und dafür Lars Stindl einsetzten, wirkten nach den beiden Niederlagen gegen Schalke und Leverkusen überhaupt nicht verunsichert. Selbstbewusster und souveräner wirkte das Auftreten im Gegensatz zum Nachbarn. Hannover hatte auch die besseren Chancen, versäumte es allerdings, diese zu nutzen.

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