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Formel 1: Schumi und Rosberg nehmen ihren Rückstand cool zur Kenntnis

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Formel 1 - Mercedes GP  

Keinerlei Unruhe im Lager der Silbernen

04.02.2011, 08:58 Uhr | motorsport-total.com, t-online.de, sid, Motorsport-Total.com, t-online.de, sid

Formel 1: Schumi und Rosberg nehmen ihren Rückstand cool zur Kenntnis. Mercedes-Star Michael Schumacher testet in Valencia für die Saison 2011. (Foto: Reuters)

Mercedes-Star Michael Schumacher testet in Valencia für die Saison 2011. (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)

Fast eineinhalb Sekunden zum Schnellsten - Renaults Robert Kubica - fehlten Mercedes-Star Michael Schumacher in der ersten Testwoche der Formel 1 in Valencia. Einen Routinier wie den Rekord-Weltmeister lässt das nicht unruhig werden: "Es gibt so viele offene Punkte, dass ich mir wegen der Rundenzeiten keine Sorgen mache."

Natürlich wäre es besser, sagte der 42-Jährige, "weit vor allen anderen zu liegen, klar". Immerhin wartet die Formel-1-Welt seit Schumis Comeback auf dessen ersten Sieg im Silberpfeil - und auf das Signal, dass dieser in Reichweite rückt.

Erst der finale Test in Bahrain gibt wirklich Aufschluss

Auf Grund der unterschiedlichen Tankfüllungen der Teams seien die Testzeiten ohnehin kaum objektive Messwerte des Leistungsvermögens. "Einige Teams waren vielleicht schon mit der Abu-Dhabi-Spezifikation - oder nahe dran - unterwegs, andere wieder nicht", sagte Schumacher. "Wir müssen an unsere Stärken glauben. Wenn wir zum letzten Test nach Bahrain kommen, kann man die Lage an der Spitze schon etwas besser einschätzen."

Die Arbeit, "die für uns im Vordergrund stand", bezeichnete der siebenmalige Weltmeister als "erledigt. Daher bin ich alles in allem sehr zufrieden. Wenn man bedenkt, was sich im letzten Jahr bis zum ersten Rennen noch entwickelt hat, gebe ich auf die Zeiten nicht allzu viel."

Rosberg fühlt sich wohl

Auch Landsmann und Markenkollege Nico Rosberg wachsen keine grauen Haare. Dass er bei seinen ersten beiden Testtagen im neuen Auto der Konkurrenz von Red Bull und Ferrari noch recht deutlich hinterherhinkte, beunruhigt ihn nicht. "Der erste Eindruck war positiv, weil ich mich gleich im Auto wohlgefühlt habe. Der zweite Eindruck war, dass wir noch viele Kinderkrankheiten hatten", sagte der 25-Jährige. "Es ist aber auch ein Auto, um Kilometer zu sammeln, und nicht, um schnell zu fahren. Wir sind mit der Abstimmung und den Teilen am Auto noch sehr weit davon weg, wo wir mal sein werden."

Noch bleibt Zeit

Die aktuelle erste Version des neuen Mercedes sei ganz bewusst noch "ein sehr primitives Auto", sagte Rosberg. Man habe Zeit, an der endgültigen Version für den Saisonstart am 13. März in Bahrain zu arbeiten.

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