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NFL: Packers gehen als leichter Favorit in den Super Bowl

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NFL - Super Bowl XLV in Dallas  

Packers gegen die Steelers leicht favorisiert

07.02.2011, 11:45 Uhr | t-online.de, t-online.de

NFL: Packers gehen als leichter Favorit in den Super Bowl. Zwei Helme und eine begehrte Trophäe: Green Bay (li.) oder Pittsburgh? Wer gewinnt den 45. Super Bowl? (Foto: imago)

Zwei Helme und eine begehrte Trophäe: Green Bay (li.) oder Pittsburgh? Wer gewinnt den 45. Super Bowl? (Foto: imago) (Quelle: imago)

Vom Super Bowl XLV berichtet Jens Bistritschan

Präsident Barack Obama hält nach eigener Aussage "ein wenig" zu den Pittsburgh Steelers, die Buchmacher in Las Vegas sehen die Green Bay Packers im Super Bowl leicht vorn. Doch am Ende wird sich wohl wieder einmal eine Football-Weisheit bewahrheiten. "Das Team wird gewinnen, das am besten seinen Spielplan umsetzen kann", erklärte Steelers-Coach Mike Tomlin im Vorfeld des Endspiels der National Football League (NFL) im Cowboys-Stadion in Dallas. (mehr zum Super Bowl im SportBlog)

In der 45. Auflage des Super Bowls treffen mit Green Bay und Pittsburgh zwei Traditionsmannschaften aufeinander. Die Packers wurden 1919 gegründet und gewannen bisher die Rekordzahl von zwölf Meisterschaften der NFL, drei davon seit das Endspiel seit dem Jahr 1967 nach der Fusion mit der American Football League (AFL) Super Bowl heißt. Die Steelers gibt es seit 1933. Alle ihre sechs Titel feierten sie in der Super-Bowl-Ära und sind damit Rekordhalter in dieser Kategorie. In Anlehnung an den Hit von "Led Zepplin" sind sie nun auf dem "Stairway to Seven".

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Packers auch in der Fremde stark

Dass Green Bay Favorit ist, mag auf den ersten Blick ein wenig verwundern. Schließlich hat das Team aus dem US-Bundesstaat Wisconsin in der regulären Saison nur eine Bilanz von zehn Siegen bei sechs Niederlagen gehabt. Nur dank zweier Heimsiege gegen die New York Giants und die Chicago Bears qualifizierte es sich überhaupt für die Playoffs. Dort mussten die Packers dreimal in der Fremde antreten – und siegten bei den Philadelphia Eagles, den Atlanta Falcons und in Chicago.

Das Vertrauen der Buchmacher in Las Vegas kommt aber nicht von ungefähr. Schließlich verloren die Packers bei ihren sechs Niederlagen nie mit mehr als vier Punkten. Zum Vergleich: Ein Touchdown plus dem Kick danach, der fast immer reingeht, bringt sieben Zähler. Zudem lag Green Bay während der kompletten Saison nie mit mehr als sieben Punkten zurück. Das hat in der Super-Bowl-Ära noch kein Team geschafft.

Immer wieder Roethlisberger im Mittelpunkt

Die Steelers beendeten die Saison mit zwölf Siegen und vier Niederlagen. In den Playoffs gewannen sie nach einem Freilos in der ersten Runde daheim gegen die Baltimore Ravens und die New York Jets. Auch die Suspendierung von Quarterback Ben Roethlisberger für die ersten vier Spiele der Saison wegen einer Sex-Affäre mit einer Studentin warf Pittsburgh nicht aus der Bahn. Ersatzmann Charlie Batch führte das Team zu einer 3:1-Bilanz in dieser Zeit. Anklage gegen Roethlisberger wurde übrigens nicht erhoben. Auch Ermittlungen wegen sexueller Nötigung zwei Jahre zuvor waren im Sand verlaufen.

Auch in Texas sorgte der 28-Jährige für die meisten Schlagzeilen – mit einer allerdings viel harmloseren Geschichte. Der Quarterback war mit seinen Jungs aus der Offensive Line am Dienstag zum Essen. Danach zog die Truppe weiter in eine Bar. Laut dem Online-Dienst TMZ sollen sie auch nach ein Uhr noch dort anzutreffen gewesen sein. Das Team und Roethlisberger dementierten. Und so blieb nur die Rechnung von 800 Dollar übrig, da auch andere Bar-Gäste in den Genuss der Großzügigkeit kamen – und das Trinkgeld von 200 Dollar.

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Der Schwarzmarkt blüht

Wie viele Sympathisanten der beiden Mannschaften den Weg nach Texas gefunden haben, wird wohl nie so ganz geklärt werden. Es werden pro Mannschaft aber Zehntausende sein. Sicher hingegen ist: Ein Teil von ihnen wird noch nicht einmal im Stadion beim Spiel sein. 17,5 Prozent der 95.000 Tickets erhält jedes Team. Aus diesem Kontingent werden erst einmal Spieler, Trainer, Teamoffizielle und Sponsoren bedient. Wie viele Tickets dann den Dauerkartenbesitzern angeboten wurden, wollten beide Mannschaften nicht mitteilen.

So bleibt nur der Schwarzmarkt. 600 Dollar kosten die billigsten Tickets offiziell. Nun sind sie ab 2400 Dollar zu haben. Laut Auskunft der Internet-Plattform StubHub, auf der Eintrittskarten offiziell verkauft werden dürfen, werden Preise verlangt, die 50 Prozent über denen des Vorjahres liegen.

Der Sieger darf ins Weiße Haus

Kein Problem, ein Ticket zu bekommen, hätte Präsident Obama. Doch nachdem "seine" Chicago Bears von den Packers ausgeschaltet worden waren, begrub er alle Reisepläne zum Super Bowl. Stattdessen hat er hundert Leute zu sich ins Weiße Haus eingeladen, darunter auch Jennifer Lopez und ihren Mann Marc Anthony. "Ich weiß gar nicht, wie ich zu dieser Ehre komme", sagte Lopez.

In ein paar Monaten wird Obama dann weitere Gäste empfangen. Das siegreiche Team stattet dem Präsidenten traditionell einen Besuch ab. Packers-Verteidiger Charles Woodson hatte schon nach dem Sieg gegen die Bears in der Umkleidekabine vollmundig versprochen: "Der Präsident wird nicht zum Super Bowl kommen, um uns zu sehen. Dann werden wir halt ihn aufsuchen." Bei einer Reise nach Wisconsin wenige Tage danach bekam der Präsident dann ein Trikot des Spielers mit Autogramm und einer Nachricht darauf: "Wir sehen uns im Weißen Haus."

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