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Super Bowl: Packers holen die Trophäe nach Hause

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Packers holen zum vierten Mal den Super Bowl

07.02.2011, 15:01 Uhr | t-online.de, t-online.de

Super Bowl: Packers holen die Trophäe nach Hause. Kollektiver Jubel bei den Green Bay Packers: Defensive tackle Ryan Pickett (79) herzt Head-Coach Mike McCarthy. (Foto: Reuters)

Kollektiver Jubel bei den Green Bay Packers: Defensive tackle Ryan Pickett (79) herzt Head-Coach Mike McCarthy. (Foto: Reuters)

Vom Super Bowl XLV berichtet Jens Bistritschan

Die Super-Bowl-Trophäe kehrt dahin zurück, wo sie zumindest dem Namen nach zu Hause ist: nach Green Bay. In einem mitreißenden Finale setzen sich die Packers 31:25 gegen die Pittsburgh Steelers durch. Zur Belohnung erhielten sie die nach ihrem legendären Coach Vince Lombardi benannte Trophäe. Für die Packers war es der vierte Triumph im Super Bowl. Zuvor hatten sie bereits neun weitere Titel der National Football League (NFL) sammeln können, den ersten 1929. Kein Team hat mehr Erfolge vorzuweisen. „Es ist ein großartiger Tag um Großartiges zu leisten“, jubelte Wide Receiver Greg Jennings nach der Partie. (mehr zum Super Bowl im SportBlog)

Dagegen schafften es die Steelers nicht, ihrer Rekordzahl von sechs Super-Bowl-Triumphen einen weiteren hinzuzufügen.

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Kein Zuschauerrekord

103.219 Zuschauer verfolgten die Partie in Arlington vor den Toren von Dallas. Damit schaffte es die NFL nicht, den Rekord aus dem Jahr 1980 zu brechen. Damals waren beim Finale zwischen den Pittsburgh Steelers und den Los Angeles Rams 766 Zuschauer mehr anwesend. Dabei hatte die NFL diesmal sogar 3000 Football-Fans mitgezählt, die vor dem Stadion das Spiel verfolgten – eine zumindest fragwürdige Entscheidung.

Ticketbesitzer müssen Spiel am Fernseher verfolgen

Doch das war beileibe nicht das kleinste Problem, was die Zuschauer betraf. 400 Ticketinhaber mussten das Spiel an Fernsehschirmen in Bars innerhalb des Stadionbereichs verfolgen. Die für sie vorgesehene Hilfstribüne war von den Sicherheitsbehörden nicht freigegeben worden. Die NFL will diesen Zuschauern das Dreifache des Kartenpreises erstatten. Da einige von ihnen wahrscheinlich ihre Karte überteuert auf dem Schwarzmarkt erstanden haben oder zumindest viel Geld für die Anreise und Unterkunft bezahlt haben, dürfte da noch eine Prozesswelle auf die Liga zukommen. 850 andere Personen mit dem gleichen Problem hatten mehr Glück. Ihnen wurden andere, zum Teil bessere Plätze zugewiesen.

(Packers machen kleines Green Bay ganz groß)

Aguilera macht einen auf Sarah Connor

Blamiert hatte sich auch Christina Aguilera. Beim Singen der Nationalhymne verpatzte sie eine Zeile komplett. Die Zuschauer wunderten sich zwar, aber patriotisch jubelten sie dennoch. In der Halbzeitpause begeisterten die Black Eyed Peas, garniert mit Gastauftritten anderer Künstler. Guns N’Roses-Gitarrist Slash griff in die Saiten und Fergie sang „Sweet Child O' Mine“. Usher gab dann unterstützt von „will.i.am“ seinen Hit „OMG“ zum Besten.

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Frühe Führung der Packers

Auf dem Spielfeld waren es dann zunächst die Green Bay Packers, die ihre Fans in Entzücken versetzten. Nach einem Pass von Quarterback Aaron Rodgers, der später zum MVP (Most Valuable Player) gewählt wurde, auf Jordy Nelson und einem weiteren Touchdown von Verteidiger Nick Collins und den jeweils fälligen Extra-Punkten führte Green Bay früh mit 14:0. Collins hatte einen Wurf von Steelers-Spielmacher Ben Roethlisberger abgefangen und in die gegnerische Endzone zurückgetragen.

Shaun Suisham verkürzte zwar mit einem Field Goal. Doch nach einem weiteren Touchdown-Pass von Rodgers, diesmal auf Jennings, erhöhten die Packers auf 21:3. Die Partie drohte zu einer einseitigen Show zu verkommen. Doch kurz vor der Pause gelang Hines Ward nach Pass von Roethlisberger das 10:21. Die Packers mussten da gerade den Ausfall von Charles Woodson verkraften. Der Verteidiger des Jahres der Vorsaison hatte sich am Schlüsselbein verletzt. Er sollte nicht aufs Feld zurückkehren.

Steelers machen es noch einmal spannend

Diese Verletzung schien nun auch den Angriff der Packers zu lähmen. Die Strafen häuften sich, die Passfänger ließen die Würfe von Rodgers nun immer mal fallen. So hätte James Jones die Führung der Packers kurz nach der Pause ausbauen müssen. Doch ihm glitt das Leder-Ei durch die Finger. Auf der Gegenseite machten es die Steelers besser. Rashard Mendenhall verkürzte mit einem kurzen Lauf auf 17:21. Kicker Shaun Suisham hatte dann die Möglichkeit die Möglichkeit, die Steelers bis auf einen Zähler heranzubringen. Doch sein Schuss aus 52 Yards Entfernung segelte links ab Gestänge vorbei.

Aber die Steelers ließen nicht locker. Zu Beginn des Schlussabschnitts hatten sie Ballbesitz in der Hälfte der Packers. Doch dann die vielleicht spielentscheidende Szene. Green Bays Verteidiger Clay Matthews schlug Mendenhall den Ball aus dem Arm. Desmond Bishop sicherte das Spielgerät für die Packers.

Siegesparade in der Kälte

Und plötzlich war das Team aus Wisconsin wieder da. Mit einem Pass von Rodgers auf Greg Jennings baute es die Führung auf 28:17 aus. Mike Wallace verkürzte per Touchdown nach Zuspiel von Roethlisberger noch einmal, doch Kicker Mason Crosby setzte mit einem Field Goal aus 23 Yards den Schlusspunkt zum 31:25. Und die Party konnte beginnen.

Besonderen Grund zur Freude haben aber nicht nur Spieler und die großen Fans der Packers. Die Schüler in Green Bay und Umgebung werden am Montag und Dienstag nur verkürzt Unterricht haben. An letzterem Tag findet die große Siegesparade in der Stadt mit gerade einmal gut 100.000 Einwohnern statt. Allerdings müssen sich die Fans dann warm anziehen. Die Höchsttemperatur soll dann minus 13 Grad Celsius betragen – aber die Sonne soll entsprechend dem Anlass scheinen.

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