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Formel-1-Pilot Robert Kubica aus Koma erwacht

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Robert Kubica ist wieder ansprechbar

07.02.2011, 09:58 Uhr | t-online.de, motorsport-total.com, t-online.de, Motorsport-Total.com

Formel-1-Pilot Robert Kubica aus Koma erwacht. Muss um seine recht Hand bangen: Robert Kubica (Foto: xpb.cc)

Muss um seine recht Hand bangen: Robert Kubica (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Der schwere Rallye-Unfall von Robert Kubica bleibt das bestimmende Thema im Formel-1-Zirkus. Während einer siebenstündigen Operation behandelten zwei Ärzteteams die schweren Verletzungen am rechten Arm und Bein des Polen. Die Mediziner legten ihn außerdem ins künstliche Koma. Kubica wurde mittlerweile wieder aufgeweckt und ist ansprechbar. Ob er seine Hand jemals wieder richtig nutzen kann, bleibt unklar.

"Er ist wieder wach und ansprechbar, kann die Finger der rechten Hand ein bisschen bewegen und erinnert sich sehr genau an den Unfall", sagte Krankenhaus-Chefarzt Professor Mario Igor Rossello.

"Robert versteht alles, was man ihm sagt, ganz genau"

Kubicas Manager Daniel Morelli war bereits bei seinem Schützling und konnte Positives berichten. "Ich habe endlich selbst mit ihm gesprochen. Robert versteht alles, was man ihm sagt, ganz genau", wird der Italiener von "IVG.it" zitiert. "Seine Gehirnfähigkeit ist intakt und wir sind extrem erleichtert. Das ist wirklich ein Zeichen, das Hoffnung macht. Natürlich spürt er aber sehr starke Schmerzen im Arm und im Bein. Er wird noch Zeit brauchen."

Das bestätigte auch der Krankenhaus-Chefarzt. "Die Nacht war ruhig, der Patient ist stabil", erklärte Professor Mario Igor Rossello. "Die Hand scheint auf Stimulation gut zu reagieren und die Gefäße sehen reaktiviert aus." Und weiter: "Es ist noch zu früh, um zu sagen, ob die Operation erfolgreich war. Wir werden fünf bis sieben Tage brauchen, um einschätzen zu können, ob die Gliedmaßen ausreichend versorgt werden und um ihre Funktionalität zu evaluieren."

Befürchtung einer möglichen Amputation relativiert

Allerdings sei das Endergebnis der Operation "extrem zufriedenstellend", auch "weil seine Hand warm ist". Zumindest die Befürchtung, dass der Formel-1-Pilot seinen Arm wegen einer notwendigen Amputation verlieren könnte, scheint damit relativiert zu sein. Renault-Teamchef Eric Boullier: "Bei so einem Unfall sagen die Ärzte immer das Worst-Case-Szenario voraus. Er musste sieben Stunden lang operiert werden, um seine Hand und seinen Arm zu behandeln, aber jetzt sind die Ärzte glücklich."

"Es war eine sehr wichtige und sehr schwierige Operation", so der behandelnde Chirurg Professor Igor Rossello. Zwei Teams mit insgesamt sieben Spezialisten hätten die zahlreichen Verletzungen am Abend bestmöglich versorgt. "Ein Team bestand aus Fachleuten der Unfallklinik in Savona, die sich mit solchen Verletzungen sehr gut auskennen, das andere Team waren Orthopäden aus dem Santa-Corona-Krankenhaus. Am Ende der OP war Roberts Hand durchblutet und warm. Das ist ein gutes Zeichen", berichtet Rossello.

"Für Lotus Renault ist das ein herber Rückschlag"

Aus aller Welt schicken Fans, Freunde und Kollegen Genesungswünsche. "Alles Gute und eine schnelle Genesung wünscht Cosworth. Robert ist ein echter Racer und ein toller Konkurrent", heißt es beispielsweise. "Ich wünsche ihm eine schnelle Genesung", meldet Jenson Button. Viele weitere Fahrerkollegen schließen sich mit ähnlichen Worten an. Peter Windsor erinnert: "Robert hat damals mit 18 Titanbolzen im Arm in der Formel 3 einige Rennen gewonnen. Der schafft es!"

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Kubica schwer verunglückt

Die Ärzte fürchten um die Funktion der Hand des 26-jährigen Formel-1-Piloten. Video

Unterdessen spricht McLaren-Testpilot Gary Paffett mit kurzen Worten das an, was die Formel-1-Szene mittlerweile schon beschäftigt. "Er fährt für ein Topteam. Das ist für die Ambitionen des Lotus-Renault-Teams ein herber Rückschlag", schreibt der Brite. "Eine Katastrophe", sagt Niki Lauda in der Zeitung "Blick". "Robert hat das Zeug zum Weltmeister, wenn er je wieder fahren kann."

Ersetzt Nick Heidfeld Kubica bei Lotus Renault GP?

Ein Kandidat für das Renault-Cockpit ist unter anderem der Mönchengladbacher Nick Heidfeld, der Kubica auf seiner Homepage alles Gute wünschte. "Lieber Robert, nach den schockierenden Meldungen des heutigen Tages sind meine Gedanken bei dir und ich wünsche dir eine schnelle Genesung. Gute Besserung. Nick."

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