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Force India: Peinliche Panne bei der Präsentation des VJM04

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Force-India-Präsentation: Fehlermeldung statt Videostream

08.02.2011, 14:57 Uhr

Force India: Peinliche Panne bei der Präsentation des VJM04. Das ist der neue Force-India-Bolide VJM04 (Foto: Force India)

Das ist der neue Force-India-Bolide VJM04 (Foto: Force India)

Das ist gehörig in die Hose gegangen. Die Präsentation des neuen Boliden für die Formel-1-Saison 2011 wollte Force India ganz geschmeidig per Internet-Livestream in die ganze Welt übertragen. Zu dumm, dass der Andrang der Schaulustigen dermaßen groß war, dass die Server überfordert waren und statt eines Videos zunächst nur eine Fehlermeldung ausspuckten.

Der VJM04, wie der neue Dienstwagen von Adrian Sutil und Paul di Resta heißt, wurde hinter verschlossenen Türen in Großbritannien enthüllt. Zumindest funktionierte die Veröffentlichung der Studioaufnahmen des neuen VJM04 über die Medien-Fotoseite.

Wenig Revolutionäres am neuen Boliden

Darauf zu sehen ist ein konventionelles Formel-1-Auto, das aktuellen Trends (hohe Frontpartie, taillierte Seitenkästen, flaches Heck) folgt und wenig Revolutionäres erkennen lässt. Überraschend ist lediglich das Design der Airbox, bei dem Force India jenen Ansatz kopiert, den Mercedes schon 2010 erstmals ausprobiert und Lotus für 2011 übernommen hat. Davon verspricht man sich offensichtlich aerodynamische Vorteile.

Bei den ersten Testfahrten in Valencia rückte Force India übrigens noch mit einem modifizierten Vorjahresmodell aus, um sich auf Versuche mit den neuen Pirelli-Reifen konzentrieren und gleichzeitig die Entwicklung des Neuwagens möglichst lange ausreizen zu können. Ab Donnerstag wird dann aber der VJM04 im Einsatz sein, der mit dem damals noch von James Key designten Vorgängerfahrzeug einige Gemeinsamkeiten hat.

"Wir bauen auf dem Vorjahr auf"

"Wir machen nicht alles neu", erklärt Adrian Sutil. "Wir bauen auf dem Vorjahr auf, die Strukturen passen. Jeder muss einfach nur zu 100 Prozent die richtige Arbeit machen. Wir haben einen neuen Mann an Bord, der nur für die Reifen zuständig sein wird, was auch sehr wichtig ist. Davon können wir meiner Meinung nach profitieren, aber das war in Sachen Personal unser einziger großer Neuzugang."

Ansonsten bleibt alles beim Alten. Vijay Mallya und die niederländische Mol-Familie kontrollieren die Anteile. Mallya ist zudem Teamchef, Otmar Szafnauer Betriebsdirektor, Bob Fernley Teamdirektor, Andy Stevenson Teammanager und Dominic Harlow Chefingenieur. Dafür haben mit James Key und Mark Smith die zwei wahrscheinlich wichtigsten Stützen der Designabteilung Silverstone im Laufe des vergangenen Jahres verlassen.

Auch 2011 kein indischer Pilot im Team

2011 ist für das Team von Vijay Mallya ein besonderes Jahr, denn die Formel 1 gastiert am 30. Oktober erstmals in Indien. Bereits im Februar 2008 hatte Mallya angekündigt: "Beim Indien-Grand-Prix 2010 wird Force India auf dem Podest stehen!" Doch erstens wurde das Rennen seither um ein Jahr verschoben und zweitens hätte er dieses Ziel am liebsten mit einem indischen Fahrer am Steuer erreicht, wozu es wahrscheinlich nicht kommen wird.

Denn Force India hat den Vertrag mit Adrian Sutil für ein fünftes Jahr verlängert und anstelle von Vitantonio Liuzzi DTM-Champion Paul di Resta an Bord geholt. Di Resta erhielt den Zuschlag nicht zuletzt dank der Unterstützung von Motorenhersteller Mercedes, dem viel daran lag, den jungen Schotten in der Formel 1 unterzubringen. Auch der Testfahrer ist neu: Nico Hülkenberg dockte nach seinem Aus bei Williams bei Force India an.

"Jetzt wird das ein richtig großer Moment"

"Ich finde es schön, neue Teamkollegen zu bekommen", so Sutil. "Ich habe schon viele gehabt und es ist immer eine neue Herausforderung. Paul hat in der DTM, die er als Sieger abgeschlossen hat, eine große Karriere hingelegt. Er hat es ganz bestimmt verdient, jetzt ein Formel-1-Cockpit zu bekommen. Er ist genauso heiß wie ich. Nico muss natürlich jetzt mit seiner Situation zurechtkommen. Ich hoffe, dass er uns eine richtig gute Hilfe sein wird."

Dass er den ersten Indien-Grand-Prix noch für Force India bestreiten würde, hätte Sutil vor drei Jahren nicht geglaubt. Aber "jetzt ist es umso schöner, dass ich das im Team miterleben darf. Jetzt wird das ein richtig großer Moment - besonders für ein indisches Team, besonders für Vijay. Da wollen wir natürlich glänzen."

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