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Formel 1: Kubica kann rechte Hand bewegen

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Kubica kann rechte Hand bewegen

09.02.2011, 15:02 Uhr | sid, dpa, dpa, sid

Formel 1: Kubica kann rechte Hand bewegen. Auf dem Weg der Besserung: Robert Kubica (Foto: imago)

Auf dem Weg der Besserung: Robert Kubica (Foto: imago)

Gute Nachrichten von Robert Kubica: Der am Sonntag schwer verunglückte Formel-1-Fahrer kann alle fünf Finger seiner schwer verletzten rechten Hand wieder bewegen. "Die Operation ist perfekt verlaufen. Es ist ein großartiges Resultat, dass Kubica jetzt die Hand bewegen kann, denn der Eingriff war lang und kompliziert", sagte Professor Igor Rossello, der den Polen operiert hatte. Nick Heidfeld hat derweil große Chancen, Kubica bei Lotus Renault zu ersetzen.

Der ursprünglich für Donnerstag geplante nächste Eingriff soll nun am Freitag erfolgen, dann werden die Brüche an Kubicas rechter Schulter und am rechten Fuß gerichtet. Drei oder vier Tage später muss der 26-Jährige erneut auf den OP-Tisch, dann ist die Korrektur des ebenfalls gebrochenen rechten Ellbogens vorgesehen.

Kubica macht Fortschritte

"Die Situation ist optimal", sagte der Mediziner Giorgio Barabino am Mittwoch. Weitere Operationen an der schwer verletzten rechten Hand sind aber nach Aussage des Arztes nicht mehr vorgesehen. "Heute beginnt die Rückkehr Roberts zur Gesundheit", sagte Kubicas Manager Davide Morelli am Mittwoch.

Lange Reha steht Kubica bevor

Rossello rechnet anschließend mit einer langen Reha-Phase: "Kubica wird täglich viel arbeiten müssen." Sollte es sein Zustand erlauben, soll der Renault-Pilot in den nächsten Tagen von der Polizei der ligurischen Stadt Savona zum Unfallhergang befragt werden. Kubica war am Sonntag als Gaststarter bei einer Rallye in Italien mit seinem Skoda Fabia unterwegs, als das Unglück passierte. Auf der feuchten Piste hatte er die Kontrolle über das Auto verloren, war in die Leitplanken und anschließend gegen eine Kirchenmauer geprallt.

Erst nach einer Stunde aus dem Wrack befreit

Ein Teil einer Leitplanke hatte sich bei dem Crash durch die Front des Fahrzeugs gebohrt und Kubica die schweren Verletzungen zugefügt. Sein Beifahrer Jakub Gerber überstand den Unfall unverletzt und verließ das völlig zerstörte Fahrzeug aus eigener Kraft. Kubica dagegen konnte erst nach über einer Stunde von den Rettungskräften aus dem Wrack geborgen werden.

Heidfeld darf für Lotus testen

Für Kubicas Kollegen und auch seinen noch nicht benannten Ersatzmann bei Lotus Renault beginnt an diesem Donnerstag die zweite Runde der Testfahrten. 29 Tage vor dem Saisonauftakt müssen sie ohne den 26-Jährigen, der nach seinem Rallye-Unfall noch zwei, drei Wochen im Krankenhaus bleiben muss, den zweiten Gang in der Vorbereitung einlegen.

Das Team gab aber immerhin bekannt, dass Heidfeld neben Reservepilot Bruno Senna bei den Testfahrten zum Einsatz kommen soll. Heidfeld sei ein möglicher Ersatz für Kubica, hieß es. Für Heidfeld ist es die Gelegenheit, sich doch noch als Stammpilot für die kommende Saison zu empfehlen.

Sport 
Kubica schwer verunglückt

Die Ärzte fürchten um die Funktion der Hand des 26-jährigen Formel-1-Piloten. Video

Vettel testet Auto am Wochenende

Vier Tage testen alle Teams mit Ausnahme des spanischen HRT-Rennstalls nun auf der Strecke in Andalusien ihre neuen Autos. Weltmeister Sebastian Vettel wird den neuen Red Bull am Samstag und Sonntag übernehmen. Der Heppenheimer, der standesgemäß mit einer Tagesbestzeit in der vergangenen Woche in Valencia gestartet war, wird das Steuer des RB7 am Donnerstag und Freitag seinem australischen Teamkollegen Mark Webber überlassen.

Am Wochenende kommt es dann wieder zum direkten Vergleich zwischen dem 23 Jahre alten Hessen und dem zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso. Auch der Ferrari-Star aus Spanien wird erst in der zweiten Halbzeit zum Einsatz kommen und das Steuer von Felipe Massa übernehmen.

Auch McLaren-Mercedes und Force India testen

Gespannt sind alle aber vor allem auf die ersten Runden des neuen McLaren-Mercedes. Mit dem silbern glänzenden Wagen, der als einziger aus der allgemeinen Design-Reihe fällt, wollen die beiden Ex-Weltmeister Jenson Button und Lewis Hamilton wieder höchste Weihen einfahren. Bei den ersten Testfahrten in der vergangenen Woche war das britische Team noch mit dem Vorjahresmodell gefahren. Ebenso wie Force India mit Adrian Sutil und Marussia Virgin mit Timo Glock. Beide dürfen nun auch mit ihren neuen Autos ran.

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