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HSV vermiest Littbarskis Einstand als Wölfe-Coach

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VfL Wolfsburg - Hamburger SV  

HSV vermiest Littbarskis Einstand

12.02.2011, 17:26 Uhr | dpa, dpa

HSV vermiest Littbarskis Einstand als Wölfe-Coach. Wolfsburgs Marcel Schäfer im Zweikampf mit Hamburgs Ben-Hatira. (Foto: dpa)

Wolfsburgs Marcel Schäfer im Zweikampf mit Hamburgs Ben-Hatira. (Foto: dpa)

Der VfL Wolfsburg taumelt auch unter Interimstrainer Pierre Littbarski in Richtung Abstiegsplätze der Bundesliga. Gegen den Hambruger SV mit Ex-Wolfsburg-Coach Armin Veh verlor der VfL 0:1 (0:1) bei Littbarskis Cheftrainer-Einstand. Vor 30.000 Zuschauern in der ausverkauften VW-Arena schoss Mladen Petric per Foulelfmeter (33. Minute) das entscheidende Tor. Der HSV darf vor dem Nachhol-Derby am Mittwoch gegen den FC St. Pauli wieder vom Europapokal träumen.

In Wolfsburg zeigt die Leistungskurve dagegen auch nach dem Rauswurf des bisherigen Cheftrainers Steve McClaren am vergangenen Montag weiter nach unten. Nach der vierten Heimniederlage hat der VfL mit 23 Punkten weiter nur einen Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang. Bereits am Sonntag könnte Wolfsburg auf Platz 16 fallen und in noch größere Not geraten. Der Zorn der VfL-Anhänger richtet sich immer mehr gegen Manager Dieter Hoeneß. In der zweiten Halbzeit hallten "Hoeneß raus"-Rufe durchs Stadion.

Wolfsburgs Doppelspitze ohne Durchschlagskraft

Mit einer Vielzahl an Maßnahmen hatte der bisherige Co-Trainer Littbarski versucht, Wolfsburg wieder auf Kurs zu bringen. Anders alsMcClaren setzte Littbarski auf zwei Spitzen und brachte Grafite und Winter-Neuzugang Patrick Helmes von Beginn an. Beide Angreifer spielten allerdings enttäuschend. Ohne den für die Partie suspendierten Spielmacher Diego fehlte dem VfL in der Offensive die Durchschlagskraft. Der Brasilianer fror dick eingehüllt auf der Tribüne, weil er sich beim 0:1 in Hannover eigenmächtig über McClarens Anweisung beim verschossenen Elfmeter hinweggesetzt hatte.

Vor allem in der ersten Halbzeit offenbarte Wolfsburg altbekannte Abwehrschwächen. Der HSV hatte nach einem Fehler von Makoto Hasebe durch Marcell Jansen (18.) die erste Chance. Wenig später prüfte Dennis Aogo VfL-Keeper Diego Benaglio (22.), nachdem sich Ashkan Dejagah einen seiner vielen Fehler im Spielaufbau geleistet hatte.

Petric nutzt Kjaers Aussetzer

Ein ganz dicker Patzer von Zwölf-Millionen-Euro-Neuzugang Simon Kjaer besiegelte früh die Pleite. Bei einem langen Ball des ansonsten schwachen Ruud van Nistelrooy auf Petric verschätzte sich Kjaer und wusste sich nur durch ein Foul zu helfen. Petric selbst verwandelte den fälligen Elfmeter sicher. Kjaer sah nur Gelb, muss wegen seiner fünften Verwarnung beim SC Freiburg allerdings zuschauen.

Angriffsszenen der Hausherren entstanden eher zufällig, wie in der 40. Minute, als Grafite nach einem Patzer von Guy Demel volley aus etwa elf Metern abzog und HSV-Torhüter Frank Rost zu einem überragenden Reflex zwang. Auf der Gegenseite rettete Benaglio nach der Pause gegen den freistehenden van Nistelrooy (64.), der die große Chance zur Vorentscheidung nicht nutzte. In Gefahr gerieten die Gäste jedoch nicht mehr, Wolfsburg spielte viel zu harmlos.

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