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Mertesacker rettet Bremen gegen Hannover das Remis

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SV Werder Bremen - Hannover 96  

Mertesacker rettet Bremen das Remis

13.02.2011, 20:22 Uhr | dpa, dpa

Per Mertesacker hat mit seinem Ausgleichstor gegen seinen früheren Klub Hannover 96 das Schlimmste verhindert und wenigstens einen Punkt für den wankenden Bundesligisten Werder Bremen gerettet. Dagegen hat 96 durch das 1:1 (0:1) im Weser-Stadion die Chance verpasst, die Münchner Bayern vom dritten Tabellenplatz zu verdrängen.

Mit seinem elften Saison-Treffer versetzte Didier Ya Konan (26.) die Hanseaten zunächst in eine Art Schockzustand. Doch nach der Pause waren die eigentlich gut aufspielenden Bremer erfolgreich. Per Kopfball sorgte Mertesacker (50.) für einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf und verhinderte den Sturz auf den Relegationsplatz. Wiese-Ersatz Sebastian Mielitz verhinderte mit zwei Glanzparaden in der Schlussphase die durchaus mögliche Werder-Niederlage vor 39.500 Zuschauern.

Hannover glänzt erneut mit Effektivität

Mit aller Macht stemmten sich die Bremer gegen die 500. Bundesliga-Niederlage. Eine Woche vor dem großen Nordderby gegen den Hamburger SV waren die Werder-Profis am Ende im Glück. Bei Thomas Schaafs rundem Dienstjubiläum als Trainer, er saß zum 400. Mal auf der Bremer Bank, machten die mit vier Offensivspielern angetretenen Hausherren von Beginn an Druck. Marko Marin hätte schon nach drei Minuten die Führung erzielen können, doch der junge Hannover-Keeper Ron-Robert Zieler rettete zur Ecke. Als Sebastian Prödl nach 20 Minuten einen Eckball von Kapitän Torsten Frings aus fünf Metern aufs Tor köpfte, rettete Manuel Schmiedebach auf der Linie.

Der fünfte Ballkontakt von Ya Konan sorgte für die Gäste-Führung. Jan Schlaudraff hatte quer in den Strafraum gespielt. Der Stürmer von der Elfenbeinküste ließ Silvestre und Mertesacker alt aussehen. Mielitz war gegen den Neun-Meter-Schuss chancenlos. Trotz der eisigen Temperaturen zog Trainer Schaaf seine Jacke aus und warf sie zornig auf den Boden. Kein Wunder, denn der Gegner hatte sich kaum Chancen erspielt, und trotzdem ein Tor erzielt. Dabei hätten die Bremer eigentlich gewarnt sein müssen, denn dank dieser Effektivität hat sich Hannover in der Bundesliga nach oben gespielt.

Stindl und Schlaudraff vergeben den Siegtreffer

"Wir müssen versuchen, den Druck weiter zu erhöhen", sagte Werder-Chef Klaus Allofs in der Pause. Kurz nach dem Wechsel war dann Mertesacker zur Stelle. Der Nationalspieler sprang höher als Karim Haggui und köpfte das Leder aus sieben Metern ins Eck. Aber auch nach dem Ausgleich fehlten Werder die zündenden Ideen und die Tore. Die hätten beinahe die Gäste erzielt. Lars Stindl (80.) fand im Bremer Eratzkeeper genauso seinen Meister wie drei Minuten später Schlaudraff.

Bremen hängt durch das Remis auf Rang 14 fest - so schlecht stand der Klub im deutschen Fußball-Oberhaus nach 22 Spielen letztmals in der Saison 1979/80 da. Es war die bislang einzige Abstiegssaison für Werder. Hannover dagegen hat erstmals zu diesem Zeitpunkt 38 Zähler auf dem Konto. Die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka hat ihr Saisonziel damit schon bald erreicht und kann sich neue Zeile setzen.

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