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Mercedes GP unzufrieden bei Testfahrten

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Formel 1 - Mercedes GP  

Mercedes kommt nicht in die Gänge

10.02.2011, 20:51 Uhr | t-online.de, t-online.de

Mercedes GP unzufrieden bei Testfahrten. Nico Rosberg sitzt bei den Testfahrten in seinem Silberpfeil. (Foto: imago)

Nico Rosberg sitzt bei den Testfahrten in seinem Silberpfeil. (Foto: imago)

Auch beim zweiten Formel-1-Test im neuen Jahr fährt Mercedes GP nur hinterher. Schlimmer noch: Der neue Silberpfeil wird scheinbar immer langsamer. Die Teamführung gibt sich gelassen, spricht immer wieder von erheblichen Fortschritten im Vergleich zum Vorjahr, aber auf dem Zeitenmonitor wird dies nicht deutlich. Nico Rosberg schlich in Jerez als Neunter hinter der Ferrari-Bestzeit von Felipe Massa her und zeigte vor allem auf längeren Runs ein nicht allzu hohes Tempo. (Foto-Show: Der neue Silberpfeil)

Rosberg versicherte unterdessen, es werde noch "was kommen". Erst beim nächsten Test in Barcelona soll das Auto so richtig aufgemotzt werden. "Wir haben ein Übergangs-Auto. Da darf man nicht auf die Geschwindigkeit gucken. Unsere neuen Teile kommen noch", so Rosberg.

Getriebeschaden wirft Rosberg zurück

Langsam werden allerdings Zweifel lauter, wie Michael Schumacher und Rosberg den Riesenrückstand noch aufholen wollen. Denn auch die anderen Teams testen jetzt ständig neue Teile. "Wir haben das erwartet. Es ist ein Auto, um möglichst viele Runden zu fahren", so Rosberg weiter. Aber auch daran scheint es noch zu hapern: Gestern schaffte Rosberg 57 Runden, Spitzenreiter Massa 101. Rosberg warfen ein Getriebeproblem und ein Sensorausfall zurück. Rosbergs Fazit beim zweiten Test: "Nein, ich fühle mich nicht wohler."

Auch Schumacher hadert

Mercedes konzentrierte sich früh auf die Konstruktion des neuen Autos, hakte die letzte Saison deshalb ab. Dieses Jahr sollen Siege kommen. Bislang sieht es allerdings nicht danach aus. Die guten Ideen finden sich bei der Konkurrenz. Und die ist auch noch deutlich zuverlässiger.

Bei Mercedes schmolz der neue Unterboden, es gab Probleme mit der Hydraulik und gibt Probleme mit dem Hybridantrieb und dem neuen verstellbaren Heckflügel. Schumacher wusste anscheinend schon letztes Jahr, was für eine Saison auf ihn zukommt: "Nach den Testfahrten in Jerez war mir klar: Das wird ein schweres Jahr."

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