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Bundesliga: In Wolfsburg, Bremen und Stuttgart geht die Angst um

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Große Klubs im Abstiegskampf: Ein Nervenspiel

13.02.2011, 17:38 Uhr | sid, t-online.de, t-online.de, sid

Bundesliga: In Wolfsburg, Bremen und Stuttgart geht die Angst um. Diego (li.), Per Mertesacker (Mitte) und Cacau haben den Ernst der Lage erkannt. (Foto: imago, Kombo: t-online.de)

Diego (li.), Per Mertesacker (Mitte) und Cacau haben den Ernst der Lage erkannt. (Foto: imago, Kombo: t-online.de)

Das Abstiegsgespenst geht um: Acht Teams zittern um den Klassenerhalt in der Bundesliga. Einige mehr, andere weniger. Den Elfplatzierten Eintracht Frankfurt trennen vier Punkte vom Relegationsplatz, Borussia Mönchengladbach hat als Tabellenletzter schon sieben Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Mit Werder Bremen, dem VfL Wolfsburg und dem VfB Stuttgart stehen drei Klubs im Tabellenkeller, die dort niemand erwartet hatte.

Der Abstiegskampf wird vor allem für die vermeintlich großen Vereine immer mehr zum Nervenspiel. Fans gehen auf die Barrikaden, Trainer müssen um ihre Jobs bangen, die Spieler stehen gehörig unter Druck. Druck, dem nicht jeder gewachsen ist. Der Stuttgarter Trainer Bruno Labbadia, übrigens bereits der dritte VfB-Coach in dieser Saison, zeigte sich nach der 1:4-Heimklatsche gegen Nürnberg desillusioniert: "Die Mannschaft wollte, sie konnte nur nicht."

Gladbach: Frontzeck entlassen

Beim Schlusslicht aus Gladbach wurde bereits die Reißleine gezogen: Trainer Michael Frontzeck musste nach der 1:3-Pleite beim FC St. Pauli - trotz aller Treuebekenntnisse im Vorfeld - seine Sachen packen. "Nach den Niederlagen gegen unsere beiden direkten Konkurrenten Stuttgart und St. Pauli mussten wir unsere Situation neu überdenken", sagte Sportdirektor Max Eberl.

Wolfsburg: Litti-Effekt bleibt aus

Die Versuchung, mit einem Trainerwechsel für eine Initialzündung zu sorgen, scheint groß. Dass sich die gewünschte Wirkung auch einstellt, jedoch ebenso ungewiss. Bestes Beispiel: Wolfsburg. Wenn es beim VfL nach der Entlassung von Steve McClaren einen Litti-Effekt gegeben haben sollte, ist dieser jedenfalls schon wieder verpufft. 0:1 (0:1) gegen den Hamburger SV, lange Gesichter auf dem Rasen, miese Stimmung auf den Rängen. "Hoeneß raus!", schallte es nach dem Spielende durch die VfL-Arena. "Wir werden am Ende sehen, ob es der richtige Zeitpunkt für den Trainerwechsel war", sagte Hoeneß.

Der Manager plant für die kommende Saison offenbar eine "große Lösung" für den Trainerstuhl. Ob sich die auch eine Klasse tiefer umsetzen lassen würde, bleibt fraglich. Die Zeit von Interimscoach Pierre Littbarski scheint in jedem Fall abgelaufen, bevor sie richtig begonnen hat.

Stuttgart: Lösung verzweifelt gesucht

In Stuttgart ist man einen Schritt weiter und hat in der laufenden Saison bereits zwei Trainer verschlissen. Wirklich vorangekommen ist der VfB dadurch nicht. Nach Christian Gross und Jens Keller darf sich seit vergangenem Dezember Bruno Labbadia an den kriselnden Schwaben versuchen. Am Wochenende gab es eine 1:4 (1:2)-Klatsche gegen den 1. FC Nürnberg. Ratlosigkeit macht sich breit im Schwabenland. "Heute ist alles danebengegangen, es hat einfach an zu vielen Dingen gefehlt. Es gab zu wenig Bewegung, wir hatten keine Ideen, und bei den Gegentoren hat es an Konzentration gefehlt", sagte VfB-Kapitän Matthieu Delpierre nach dem Spiel.

Bremen: Schaaf fordert Punkte

Auch in Bremen wartet man weiter auf den Befreiungsschlag: Werder tritt nach dem 1:1-Unentschieden im eigenen Stadion gegen Hannover 96 weiter auf der Stelle. Die Hanseaten stehen auf dem 14. Rang und sind gerade einmal einen Punkt vom Relegationsplatz entfernt. "Wir haben versucht, die Entscheidung herbeizuführen. In der Beziehung kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Aber nicht irgendwann, sondern möglichst bald müssen wieder drei Punkte her", sagte Thomas Schaaf.

Wird es einen der Großen erwischen?

Eins ist klar: Trotz der vermeintlichen spielerischen Vorteile von Wolfsburg, Stuttgart oder Bremen gegenüber den anderen Teams im Keller wie Kaiserlautern oder St. Pauli, haben sie es besonders schwer. Die Spieler sind es nicht gewohnt, im Abstiegskampf zu stecken. Der Druck in den Tiefen der Tabelle ist ein anderer als an der Spitze. Es geht nicht um Titel, sondern um die Zukunft des Vereins. Ein Fehler kann jahrelange Arbeit zunichte machen, ein Gegentor kann Millionen kosten. Es sind noch zwölf Spieltage Zeit, um zu beweisen, dass auch die Großen mit diesem besonderen Druck umgehen können. Wenn nicht, freut sich die zweite Liga über prominente Neuzugänge.

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