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Erzgebirge Aue springt mit Sieg in München auf Rang vier

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Aue siegt in letzter Sekunde

14.02.2011, 22:18 Uhr | sid, sid

Erzgebirge Aue springt mit Sieg in München auf Rang vier. Enrico Kern (Mitte) umzingelt von zwei Löwen. (Foto: dpa)

Enrico Kern (Mitte) umzingelt von zwei Löwen. (Foto: dpa)

Was für ein Finish: Erzgebirge Aue hat die Ausrutscher der Konkurrenz genutzt und durch ein Last-Minute-Tor in der 2. Bundesliga wieder Kontakt zu den Aufstiegsplätzen hergestellt. Zum Abschluss des 22. Spieltags gewann die Überraschungsmannschaft der Hinrunde 1:0 (0:0) gegen 1860 München.

Der Aufsteiger aus Sachsen hat jetzt 40 Punkte auf dem Konto und als Vierter nur einen Zähler Rückstand auf den Tabellenzweiten FC Augsburg (41). Neben Augsburg hatten der VfL Bochum und der MSV Duisburg als weitere Aufstiegskonkurrenten nur unentschieden gespielt.

Kern trifft in letzter Sekunde

Als Matchwinner schoss Enrico Kern (90.+2) den Herbstmeister zum späten Sieg gegen die Löwen, die mit 30 Punkten als Elfter weiter im Tabellenmittelfeld stecken. Vor 8200 Zuschauern entwickelte sich im Erzgebirgsstadion eine offene Begegnung, in der beide Mannschaften viel Vorwärtsdrang zeigten. Bei schwierigen Bodenverhältnissen fehlte es aber vor allem im Abschluss an Präzision.

Lauth vergibt gute Chance

Tobias Kempe stellte 1860-Schlussmann Gabor Kiraly in der 5. Minute mit einem Fernschuss vor keine Probleme, bei einer weiteren Gelegenheit der Gastgeber setzte Marc Hensel den Ball knapp am Tor vorbei (11.). Die beste Gelegenheit der ersten Hälfte hatte 1860-Stürmer Benjamin Lauth mit einem Schuss aus der Drehung, doch Torhüter Martin Männel klärte zur Ecke (34.).

Aue wird spät belohnt

Nach der Pause erhöhte Aue den Druck auf die Sechziger und hätte in Führung gehen müssen. Nach einem Schuss von Hensel kam Kern an den Ball, schoss den Ball aber aus fünf Metern über das leere Tor (48.). Die Mannschaft von Trainer Rico Schmitt suchte auch im weiteren Spielverlauf den Weg nach vorn, kam aber trotz aller Bemühungen und klarer Feldüberlegenheit zu keiner echten Gelegenheit. Erst in der Nachspielzeit erlöste Kern die Erzgebirgler.

Beste Spieler bei Aue waren Kempe und Adli Lachheb, bei 1860 überzeugten Stefan Aigner und Stefan Buck.

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