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Bundesliga: Borussia Mönchengladbach siegt bei Favre-Einstand

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Borussia Mönchengladbach - FC Schalke 04  

Gladbach feiert Sieg bei Favre-Debüt

20.02.2011, 20:25 Uhr | dpa, dpa

Der Trainerwechsel bei Borussia Mönchengladbach von Michael Frontzeck zu Lucien Favre hat die erhoffte Wirkung gezeigt. Die Gladbacher gewannen gegen den enttäuschenden FC Schalke 04 verdient mit 2:1 (2:1). "Das ist fantastisch, super. Es war sehr wichtig, einen Dreier zu erreichen. Und es war verdient", sagte Favre. Marco Reus (12. Minute) mit seinem sechsten Saisontor und Mohamadou Idrissou (23.) trafen für die überraschend starken Gastgeber. Vor 51.592 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Borussia-Park hatte der frühere Gladbacher Peer Kluge (2.) die Schalker früh in Führung gebracht.

Ansonsten enttäuschte die Mannschaft von Trainer Felix Magath und präsentierte sich lustlos und desolat wie zu schlechtesten Zeiten in dieser Saison. Mit der Pleite schwindet beim Tabellen-Zehnten fast schon die letzte Hoffnung auf Platz fünf und die Qualifikation für das internationale Geschäft.

Früher Rückstand schockt Gladbacher nicht

Das 0:1 durch den Ex-Borussen Kluge schreckte die Gladbacher nur kurz. Vier Minuten nach dem frühen Gegentreffer zwang Idrissou Nationaltorwart Manuel Neuer zu einer Glanztat (6.), Reus scheiterte kurz darauf an der Latte (7.). Nach der dritten Großchance innerhalb von fünf Minuten durfte der frühere Hertha-Coach Favre dann jubeln: Mit seinem Schuss aus 13 Metern ließ Reus Neuer keine Abwehrchance. Auf der anderen Seite des Platzes stand wie erwartet Logan Bailly zwischen den Pfosten. Der Belgier war von Michael Frontzeck im Oktober durch Christofer Heimeroth ersetzt worden und zeigte bei seiner Rückkehr eine gute Vorstellung. Bei Kluges Treffer war er machtlos, im weiteren Verlauf der Partie nahezu beschäftigungslos.

Schalke mit desolatem Auftritt

Der Tabellenletzte hatte die Hoheit im Mittelfeld, stand - von Dantes Patzer vor dem Gegentor abgesehen - sicher in der Abwehr und entwickelte mit Reus und Idrissou permanent Torgefahr. Die Schalker dagegen waren im Vergleich zum 1:1 beim FC Valencia in der Champions League nicht wiederzuerkennen. Raul bekam kaum Bälle, Klaas-Jan Huntelaar fand wie in den vergangenen zehn Bundesliga-Partien wieder nicht den Weg zum Tor. Das gelang dafür Idrissou nach gut 20 Minuten, als er eine feine Kombination über Filip Daems und Juan Arango gekonnt per Kopf abschloss. Neuer machte mit seinem ungestümen Rauslaufen dabei keine glückliche Figur.

Im Gegensatz zu den Schalkern agierten die Borussen-Profis selbstbewusst und aggressiv. Auch wenn Schalke, das nach einer halben Stunde den verletzten Christoph Metzelder durch Joel Matip ersetzen musste, nach dem Wechsel etwas zulegte, blieben die Offensivaktionen von Raul, Huntelaar & Co. bis zum Schlusspfiff viel zu harmlos.

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