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Formel 1: Niki Lauda fordert Absage in Bahrain

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Lauda: "Der Sport muss sich da raushalten"

17.02.2011, 22:37 Uhr | dpa, sid, t-online.de, t-online.de, sid, dpa

Formel 1: Niki Lauda fordert Absage in Bahrain. Niki Lauda hält ein Rennen in Bahrain derzeit für unverantwortbar. (Foto: AFP)

Niki Lauda hält ein Rennen in Bahrain derzeit für unverantwortbar. (Foto: AFP)

Niki Lauda erteilt dem Formel-1-Start in Bahrain am 13. März wegen der anhaltenden Unruhen im Golfstaat eine klare Absage. "Es geht in diesem Land um Demokratie", sagte der ehemalige Weltmeister der "Bild"-Zeitung. "Es wäre falsch, wenn plötzlich eine Sportveranstaltung in die Proteste hineinplatzt und eine Plattform bietet. Der Sport muss sich da raushalten."

Unterstützung bekommt Lauda von Mercedes-Sportchef Norbert Haug, der klarstellt: "Die Sicherheit unserer Mitarbeiter steht über allem." Noch heute wollen die Teamchefs beraten, ob ein Start in Bahrain verantwortbar ist.

Entscheidung in der kommenden Woche

Sorgen macht sich natürlich auch Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, der schon seit Tagen über eine Absage nachdenkt. Eine Entscheidung soll in der kommenden Woche fallen. "Wenn sich die Lage bis Mittwoch nicht beruhigt hat, werden wir das Rennen wahrscheinlich absagen müssen", sagte der 80-Jährige. Die Antwort auf die Frage, ob der Grand Prix unter den derzeitigen Bedingungen im Land stattfinden könne, laute Nein.

Ecclestone hat bereits mit dem Kronprinzen über die Situation gesprochen, in den nächsten Tagen soll ein weiteres Treffen stattfinden. Allerdings ist der Brite derzeit nicht besonders optimistisch. "Im Moment sollte man keine Reise planen", sagte er. "Wir werden unser Auge auf die Dinge haben und schnell eine Entscheidung treffen", so Ecclestone weiter.

Unruhen fordern Todesopfer

Die Welle der Gewalt im Nahen Osten hatte zuletzt auch in Bahrain Todesopfer gefordert. Bei den Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten, die sich nach dem Vorbild von Tunesien und Ägypten für Reformen stark machen, und der Polizei wurden bislang fünf Menschen getötet. Am Donnerstag wurde bereits das für Freitag und Samstag vorgesehene Rennen der asiatischen GP2-Serie nach den Meldungen über Zusammenstöße in der Hauptstadt Manama abgesagt.

Ersatzrennen so gut wie ausgeschlossen

Falls auch das Formel-1-Rennen am 13. März ausfallen muss, wird es aller Voraussicht nach keine Ersatzveranstaltung zum selben Zeitpunkt geben. Die logistischen Probleme seien einfach zu groß, sagte Virgin-Teamchef John Booth und sprach damit im Namen aller Rennställe. "Ein Teil unserer Fracht für Bahrain wurde bereits vor einem Monat auf ein Schiff verladen. Ein Großteil davon ist unerlässlich, damit die Autos überhaupt fahren können."

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