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Formel-1-Auftakt in Bahrain: Teamchefs fordern Entscheidung

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Teamchefs haben Pläne für alle denkbaren Szenarien

19.02.2011, 13:47 Uhr | dpa, dpa

Formel-1-Auftakt in Bahrain: Teamchefs fordern Entscheidung. Das Rennen in Bahrain droht in diesem Jahr auszufallen (Foto: imago)

Das Rennen in Bahrain droht in diesem Jahr auszufallen (Foto: imago)

Die Lage in Bahrain wird für Bernie Ecclestone und den Automobil-Weltverband FIA immer schwieriger. Jetzt fordern die Rennställe der Formel 1 bis Montag eine Entscheidung: Finden der Große Preis von Bahrain, sowie die angesetzten Testfahrten statt oder nicht?

Seit Tagen wird der Mini-Staat am Persischen Golf von Unruhen erschüttert. Von Eccelstones Entscheidung hänge ab, ob der Tross in Barcelona bleibt oder die Heimreise antritt, hieß es nach einem Treffen der Teamvereinigung FOTA. In Bahrain soll die Formel-1-Saison am 13. März beginnen. Eine Woche zuvor sind dort die letzten Testfahrten angesetzt.

Drei mögliche Szenarien für die kommenden Wochen

Die Teammanager haben Pläne für alle denkbaren Szenarien erstellt. Red-Bull-Teamchef Christian Horner zählt auf: "Theoretisch gibt es drei Möglichkeiten. Der Grand Prix und die Testfahrten finden wie geplant statt. Nur der Grand Prix wird abgehalten, die Testfahrten aber abgesagt. Oder wir fahren überhaupt nicht nach Bahrain."

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Das wahrscheinlichste Szenario ist eine komplette Absage. Dann beginnt die Weltmeisterschaft am 27. März in Australien. Die Abschlusstestfahrten werden verschoben. Die Strecke von Jerez wäre vom 8. bis 11. März frei.

Nur drei weitere Testtage in Barcelona möglich

Sollten der Grand Prix und die Testfahrten über die Bühne gehen, dann werden die Teams am Montagabend Barcelona verlassen und die Autos in der Fabrik für den Transport am kommenden Samstag vorbereiten. Die Testfahrten würden vom 3. bis zum 6. März stattfinden.

Wenn die Bahrain-Testfahrten geopfert werden, um Zeit zu gewinnen und möglicherweise doch den Grand Prix anzusetzen, dann soll vom 28. Februar bis zum 2. März in Barcelona getestet werden. Mehr geht nicht, weil Barcelona von anderen Firmen belegt ist und dann der Abtransport der Autos an den Persischen Golf auf den 5. März gelegt werden müsste.

Red Bull Racing braucht die letzten Testtage

Die Teams würden damit einen Testtag verlieren. Und einige hätten keine Chance mehr, die letzten Aerodynamikpakete auszuprobieren. Zum Beispiel Red Bull. "Unsere letzte Ausbaustufe sollte an den letzten zwei Bahrain-Testtagen zum Einsatz kommen", verrät Horner. Also am 5. und 6. März. Die Produktion der entsprechenden Teile ist auf den ursprünglich angesetzten Bahrain-Test terminiert.

Im Fahrerlager stellt man sich bereits auf eine Absage des Rennens in Bahrain ein. "Selbst wenn sich die Lage in Bahrain wieder beruhigen sollte, können wir dort nicht einfach so fahren, wenn zwei Wochen davor das Militär Demonstranten erschossen hat", erklärte Williams-Technikchef Sam Michael.

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