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Formel 1 in Bahrain: Bernie Ecclestone überlässt Kronprinz die Entscheidung

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Bahrain: Ecclestone schiebt die Entscheidung von sich

20.02.2011, 11:28 Uhr | t-online.de, ngo, motorsport-total.com, t-online.de, Motorsport-Total.com

Formel 1 in Bahrain: Bernie Ecclestone überlässt Kronprinz die Entscheidung. Will die Entscheidung für oder gegen Bahrain nicht fällen: Bernie Ecclestone (Foto: xpb.cc)

Will die Entscheidung für oder gegen Bahrain nicht fällen: Bernie Ecclestone (Foto: xpb.cc)

Soll die Formel 1 in dem von Unruhen erschütterten Golfstaat Bahrain fahren oder nicht? Eine Antwort auf diese Frage erwarten die Verantwortlichen der zwölf gemeldeten Rennställe bis zum morgigen Montag. Doch Bernie Ecclestone, der mächtigste Mann in der Königsklasse des Motorsports, will diese Entscheidung nicht selber fällen.

Der Brite überlässt dies ausgerechnet dem Kronprinzen Bahrains, Salman ibn Hamad ibn Isa Al Khalifa. "Er wird am besten wissen, ob es dort für uns sicher ist", sagte Ecclestone in einem Interview mit der BBC. "Ich habe keine Ahnung. Ich bin nicht dort, von daher weiß ich es nicht." Aber würde der Kronprinz zugeben, dass es in seinem Land nicht sicher ist? Würde er die Formel 1 bitten, nicht zu kommen? Und hat er jetzt nicht Wichtigeres zu tun, als sich darüber Gedanken zu machen?

Truppen abgezogen, dennoch weitere Zusammenstöße

Kronprinz Salman ist der stellvertretende Oberbefehlshaber der bahrainischen Streitkräfte. Diese wurden gestern aus den Straßen der Hauptstadt Manama abgezogen, die Kontrolle wieder in die Hände der Polizei gegeben. Damit wurde eine der Kernforderungen der Opposition erfüllt. Der Kronprinz hat nun den Auftrag, den Dialog mit den Anführern der Proteste aufzunehmen.

Die Bilder vom vergangenen Freitag, als die Soldaten das Feuer auf Tausende Demonstranten eröffneten, sind den Menschen aber im Gedächtnis geblieben. Und auch nach dem Abzug der Truppen kam es in Manama erneut zu Zusammenstößen. Am Perlenplatz hat die Polizei laut Medienberichten Tränengas gegen die Regierungskritiker eingesetzt.

Auswärtiges Amt gibt Reisewarnung für Bahrain aus

Von Sicherheit kann demnach noch lange nicht die Rede sein. Die Auswärtigen Ämter diverser Staaten, darunter Deutschland und Großbritannien, haben Reisewarnungen für Bahrain ausgegeben. Man sollte nur in den Golfstaat reisen, wenn es absolut nötig ist.

Das ist für die Teams ein großes Problem. Denn laut BBC übernehmen die meisten Versicherungen die Kosten im Falle einer Absage nur dann, wenn grundsätzlich von allen Reisen nach Bahrain abgeraten wird. Diese Stufe haben die Reisewarnungen noch nicht erreicht.

Formel-1-Boss würde das Rennen später nachholen

Ecclestone will unbedingt an dem Rennen in Bahrain festhalten. Sollte der Grand Prix nicht wie geplant stattfinden, kann er sich aber vorstellen, das Rennen später im Laufe der Saison nachzuholen. "Hoffen wir, dass alles gut wird. Wir würden den Leuten nicht raten, dort hin zu reisen, wenn es dort nicht sicher ist."

Allein das Geld kann die Beharrlichkeit Ecclestones nicht erklären. Die Antrittsgebühr in Höhe von 30 Millionen Euro, die der Streckenbetreiber in Bahrain bezahlen muss, wäre Ecclestone in jedem Fall sicher. Diese muss offenbar auf alle Fälle bezahlt werden, auch wenn das Rennen aufgrund der Sicherheitslage abgesagt wird.

Erste Teams denken schon an Rennboykott

Wie die "Sunday Times" berichtet, überlegen schon manche Teams, das Rennen zu boykottieren. Doch so einfach ist das nicht, denn alle Rennställe sind aufgrund ihrer Verträge mit dem Formula 1 Management dazu verpflichtet, anzutreten, wenn ein Rennen stattfindet.

"f1today.nl" meldet derweil, dass zumindest der vom 3. bis 6. März geplante Test schon abgesagt worden sei. Wo der Test stattdessen abgehalten wird, soll demnach heute oder morgen bekanntgegeben werden. Offiziell bestätigt wurde die Testabsage allerdings noch nicht.

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