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Cottbus erobert ein Remis beim Spitzenreiter

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Cottbus erobert ein Remis beim Spitzenreiter

21.02.2011, 21:47 Uhr | t-online.de, dpa, dpa

Hertha BSC hat den Cottbus-Fluch wieder nicht besiegen können. Durch ein 2:2 (2:2) gegen Angstgegner Energie verpasste der Spitzenreiter der 2. Bundesliga die Gelegenheit, seinen Vorsprung vor den Verfolgern zu behaupten.

Hertha hat nach 23 Spieltagen nur noch zwei Zähler mehr als der FC Augsburg und der VfL Bochum. Selbst der Tabellenfünfte Greuther Fürth ist lediglich vier Punkte entfernt. Cottbus dagegen muss nach dem vierten Spiel ohne Sieg seine Aufstiegsträume wohl begraben. Acht Punkte fehlen auf Tabellen-Platz drei. (Foto-Show: Klicken Sie sich durch die besten Bilder des 23. Spieltages)

Wollitz lobt sein Team

"Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht. Das darf uns einfach nicht passieren", sagte Hertha-Coach Markus Babbel. Trainerkollege Claus-Dieter Wollitz fand lobende Worte für sein Team. "Grundsätzlich muss man mit einem Unentschieden bei Hertha zufrieden sein. In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir das Spiel gewinnen wollten. Da hatten wir mehr Spielanteile und die besseren Torchancen", sagte der Cottbuser Übungsleiter.

Hertha verspielt frühe Führung

Im Berlin-Brandenburg-Derby war es für die Hausherren im eiskalten Olympiastadion vor 40.134 Zuschauern zunächst nach Plan gelaufen. Alles deutete auf den ersten Heimsieg gegen Cottbus seit März 2003 hin. Youngster Pierre-Michel Lasogga (16.) brachte die Hausherren mit seinem siebten Saisontor in Führung. Doch wie schon beim verlorenen Stadtderby gegen Union fehlte Hertha danach die Entschlossenheit und auch die Aufmerksamkeit.

Keine bundesligareife Vorstellung

Die Gäste, die laut Trainer Claus-Dieter Wollitz um ihre "letzte Chance" im Aufstiegskampf spielten, schlugen zurück. Sie profitierten dabei auch von Patzern der Berliner Innenverteidigung und einem unsicheren Torhüter Maikel Aerts. Daniel Adlung (26.) und Uwe Hünemeier (36.) sorgten für die angesichts des Spielverlaufes etwas überraschende Gästeführung. Auf der anderen Seite ermöglichte ebenfalls ein Fehler von Cottbus-Keeper Thorsten Kirschbaum das 2:2 durch Roman Hubnik. Der Tscheche traf fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff. Nach der Pause verflachte die Partie. Die Gäste hatten dann mehr vom Spiel und fünf gute Chancen. Die Berliner brachten vor dem Cottbuser Tor kaum etwas zustande - bundesligareif war ihre Vorstellung nicht.

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