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Formel-1-Boss Ecclestone: Absage in Bahrain unausweichlich

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Ecclestone: Absage einzig mögliche Entscheidung

22.02.2011, 11:33 Uhr | sid, dpa, t-online.de, t-online.de

Formel-1-Boss Ecclestone: Absage in Bahrain unausweichlich. Bernie Ecclestone will mit der Formel 1 wieder nach Bahrain zurückkehren. (Foto: imago)

Bernie Ecclestone will mit der Formel 1 wieder nach Bahrain zurückkehren. (Foto: imago)

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat die Absage des Auftaktrennens in Bahrain als unausweichlich bezeichnet. "Es war die einzig mögliche Entscheidung, wenn man sich anschaut, was in dieser Region der Welt gerade passiert“, sagte Ecclestone der BBC und verwies darauf, dass der Kronprinz des Golfstaates am Ende die Entscheidung getroffen habe: "Er war derjenige, der letztendlich sagen musste, dass sie es nicht machen können."

Hätte Ecclestone von sich aus das Rennen abgesagt, wäre ihm und den Teams wohl das Antrittsgeld in Höhe von 35 Millionen Dollar verloren gegangen. Ecclestone beteuerte aber: "Mit Geld hat das nichts zu tun - in solchen Fällen reden wir nicht über Geld.“ Die Formel 1 habe sich aber "noch nie" in politische Angelegenheiten eingemischt und werde das auch in Zukunft nicht tun, versicherte der Brite. Zuletzt hatte sich die Situation in Bahrain zwar beruhigt, von Sicherheit kann aber keine Rede sein. Noch immer gibt es Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Polizei.

Nachholtermin noch unklar

Ob das Rennen in Bahrain Anfang November nachgeholt wird, ist noch offen. "Wir müssen die Situation abwarten“, sagte Ecclestone. Sicher sei nur, dass das Saisonfinale auf jeden Fall in Brasilien steige und die Formel 1 irgendwann wieder in Bahrain fahren wolle. Es sei Aufgabe des Kronprinzen, "das Land auf den richtigen Weg zu bringen, damit wir in Zukunft dort weitermachen können", so Ecclestone.

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Schumacher: "Eine gute Entscheidung"

Auch Rekordweltmeister Michael Schumacher hat die Absage des Rennens in Bahrain begrüßt. "Eine gute Entscheidung. Die Menschen haben dort momentan wirklich wichtigere Themen als die Formel 1, die natürlich Priorität haben.“ Ähnlich äußerte sich Sebastian Vettels Teamchef Christian Horner: "Es ist sehr schade, aber es ist die richtige Entscheidung, wenn man bedenkt, was dort passiert", sagte der Brite: "Wir können jederzeit dorthin zurückkehren. Wenn nicht in diesem Jahr, dann in irgendeinem anderen."

Haug betont moralische Verpflichtung

Mercedes-Sportchef Norbert Haug hatte sich schon vor Tagen gegen einen Start in Bahrain ausgesprochen und stellt sich nun indirekt auf die Seite der Demonstranten. "Bahrain ist bei den herrschenden Randbedingungen zum jetzigen Zeitpunkt kein Auftrittsort für die Formel 1. Höher als unsere sportliche steht die viel wichtigere moralische Verpflichtung."

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