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FC Schalke 04 - 1. FC Nürnberg: Schalke kann den Hebel nicht umlegen

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FC Schalke 04 - 1. FC Nürnberg  

Schalke kann den Hebel nicht umlegen

26.02.2011, 18:28 Uhr | dpa, dpa

FC Schalke 04 - 1. FC Nürnberg: Schalke kann den Hebel nicht umlegen. Schalkes Sergio Escudero (hinten) rückt Nürnbergs Christian Eigler auf die Pelle. (Foto: Reuters)

Schalkes Sergio Escudero (hinten) rückt Nürnbergs Christian Eigler auf die Pelle. (Foto: Reuters)

Der FC Schalke 04 hat dank Raúl eine weitere Pleite in der Bundesliga abwenden können, bleibt aber im Niemandsland der Tabelle stecken. Die Mannschaft von Trainer Felix Magath kam nicht über 1:1 (0:1) gegen den 1. FC Nürnberg hinaus, der nach vier Siegen in Serie wieder einen Punktverlust hinnehmen musste. Vor 61.431 Zuschauern brachte Jens Hegeler (37.) die Franken sogar in Führung. Doch der Spanier Raúl (52.) konnte nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte noch zum verdienten 1:1 ausgleichen.

Trotz des Unentschiedens konnte Schalke keinen Boden auf die vorderen Plätze gutmachen, für Nürnberg war es im Kampf um die internationalen Plätze ein kleiner Rückschlag.

Ohne verletzten Farfan

Schalke musste kurzfristig auf Jefferson Farfan verzichten, der wegen Adduktorenproblemen passen musste. Für ihn rückte der Brasilianer Edu in die Startelf. Zudem kam Sergio Escudero auf der linken Abwehrseite zu seinem Bundesligadebüt nach acht Monaten. Bei den Franken wurden der zuletzt überragende Julian Schieber (Meniskusriss) und Almog Cohen (gesperrt) durch Juri Judt und Robert Mak ersetzt. Wie vor knapp fünf Wochen beim unglücklichen 2:3-Pokal-Aus versteckten sich die Nürnberger nicht und erspielten sich sogar eine optische Überlegenheit. Allerdings bekam Raphael Schäfer im Club-Tor zunächst mehr Arbeit als sein Gegenüber Manuel Neuer.

Schalke von Pfiffen in die Kabine begleitet

So musste der Nürnberger Schlussmann bereits in der 7. Minute gegen Raúl retten und war auch bei Schussversuchen von Klaas-Jan Huntelaar (22.) und erneut Raúl (35.) auf dem Posten. Auf dem frisch verlegten Rasen in der Arena enttäuschte Schalke wie schon beim 1:2 in Mönchengladbach spielerisch erneut auf der ganzen Linie und entwickelte wenig Zug zum Tor. Doch auch auf der Gegenseite tat sich im Strafraum zunächst wenig, ehe Hegeler in der über weite Strecken niveauarmen Partie für das erste Highlight sorgte. Einen etwas verdeckten Schuss von Mehmet Ekici konnte Neuer nur mit Mühe abwehren, und den Abpraller nutzte Hegeler zu seinem dritten Saisontor. Die mäßige Leistung quittierten die Schalke-Fans bereits zur Pause mit einem Pfeifkonzert.

Nürnbergs Schlussmann Schäfer hält sein Team im Spiel

Nach dem Wechsel kam mehr Schwung in die Schalker Aktionen. Plötzlich entwickelten die Gastgeber, angetrieben von Raúl, sogar Torgefahr. So war es kein Zufall, dass der Spanier eiskalt den Ausgleich erzielte, auch wenn dem 1:1 ein Nürnberger Abwehrfehler vorausging. Der für den schwachen Edu eingewechselte Pokalheld Julian Draxler, der im Viertelfinale vor Wochen in letzter Minute den Siegtreffer erzielt hatte, sorgte für zusätzliche spielerische Elemente. So konnten sich die Gäste vor allem bei Schlussmann Schäfer bedanken, der mit guten Paraden gegen Jose Manuel Jurado (59.), Raúl (61.) und Huntelaar (63./90.) den durchaus möglichen Rückstand verhinderte. Auf der Gegenseite hatte der eingewechselte Markus Mendler (82.) Pech bei einem Kopfball an die Latte. So blieb es am Ende beim leistungsgerechten 1:1, das jedoch keiner Mannschaft so recht weiter hilft.

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