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Dortmunder Nobody Langerak soll die Bayern bremsen

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Nobody Langerak soll die Bayern bremsen

25.02.2011, 15:40 Uhr | t-online, sid, t-online.de, sid

Dortmunder Nobody Langerak soll die Bayern bremsen. Mitchell Langerak ersetzt im Spiel bei Bayern München Stammtorwart Roman Weidenfeller im Tor von Borussia Dortmund. (Foto: imago)

Mitchell Langerak ersetzt in München Roman Weidenfeller im BVB-Tor. (Foto: imago)

Schon mal von Mitchell Langerak gehört? Wenn nicht, dann jetzt. Der Australier rückt am Samstag (ab 18.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online) im Bundesliga-Hit zwischen dem deutschen Meister FC Bayern München und Spitzenreiter Borussia Dortmund in den Blickpunkt. Der 22 Jahre alte Nobody ersetzt den verletzten Roman Weidenfeller und bestreitet ausgerechnet im Schlagerspiel sein Bundesliga-Debüt.

Denn am Tag vor der Partie stand endgültig fest, dass der Dortmunder Stammkeeper wegen seiner Bänderdehnung und seines Kapselanrisses im Knie nicht dabei ist.

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"Wenn Roman nicht spielen kann, dann spielt eben für einen der besten deutschen einer der besten australischen Torhüter", hatte Trainer Jürgen Klopp schon zuvor völlig entspannt gesagt: "Bevor wir Mitch verpflichtet haben, hat er uns in internationalen Spielen seines Klubs mit seiner Ruhe und Souveränität überzeugt." Und der Nobody soll auch die Bayern bremsen.

"Arbeite seit Wochen auf diesen Tag hin"

Von Nervosität ist bei Langerak, der für 600.000 Euro vom australischen Vizemeister Melbourne Victory kam, jedenfalls keine Spur. "Es ist egal, wo ich mein Debüt bestreite, ich werde mein Bestes geben", sagte der Torhüter, der noch jünger aussieht, als er ohnehin ist. "Außerdem arbeite ich seit Wochen und Monaten für diesen Tag. Ich bin bereit", ergänzte der 1,91-Meter-Schlaks.

Kein Problem sieht auch Dortmunds Torwart-Trainer Wolfgang "Teddy" de Beer: "Er hat sich in den vergangenen sieben Monaten gut entwickelt. Er ist ein rundum gut ausgebildeter Torhüter." Die mangelnde Spielpraxis könnte das einzige Problem des Talents sein. Sein einziger Einsatz resultiert vom 15. Februar in der zweiten Mannschaft des BVB in der Regionalliga (1:0 gegen Mönchengladbach II). Weil Langerak stets bei den Profis auf der Bank saß, konnte er nur das eine Mal in der Reserve spielen. Nun wird er gegen die Bayern ins kalte Wasser geschmissen.

Watzke kontert Hoeneß

Unterdessen wird die ohnehin schon brisante Stimmung von den Giftpfeilen angeheizt, die beidseitig über die Presse abgeschossen werden. Uli Hoeneß ließ via "Bild" verlauten, dass Bayern mit zwei Toren Vorsprung siegen würde. Der Konter von Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ließ nicht lange auf sich warten. "Ich bin von meinen Eltern zu Bescheidenheit erzogen worden", sagt Watzke nun ebenfalls in der "Bild". Angst vor Abwerbeversuchen der Münchner kennt Watze keine: "Sicher wird es Versuche geben, uns Spieler abspenstig zu machen. Aber unsere Leistungsträger sind langfristig gebunden. Wir werden sie nicht abgeben. Unsere Spieler wissen, wo sie das beste Gesamtpaket bekommen. Ich habe nicht das Gefühl, dass irgendjemand weg will." (Startet Bayern gegen Dortmund die Aufholfjagd? Den Bundesliga-Spieltag tippen und 10.000 Euro gewinnen!)

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Klopp schüttet Salz in die Wunde

Dortmunds Trainer Jürgen Klopp gießt ebenfalls Öl ins Feuer, schlägt aber subtilere Töne an. "Wir haben schon viele Dinge gemacht, um die Bayern zu reizen, ohne etwas zu sagen - viele Punkte geholt und sie im Hinspiel geschlagen", wird Klopp bei "tz-online" zitiert. 2:0 für Dortmund hieß es am siebten Spieltag nach zwei grundverschiedenen Halbzeiten. Im ersten Durchgang hatte der FC Bayern die Partie im Griff, versäumte es aber in Führung zu gehen. Nach der Pause drehten die Schwarz-Gelben auf und gingen nach Treffern von Barrios und Sahin als Sieger vom Platz.

Rummenigge: "Wollen unbedingt gewinnen"

Den starken Auftritt des FCB bei Inter Mailand kommentiert Klopp in seiner typisch humorvollen Art: "Das war nicht schlecht. Aber wir fliegen dennoch hin." Etwas verbissener wirkt da Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge: "Es ist natürlich ein Imagespiel, da brauchen wir uns nicht in die Tasche zu lügen, und wir wollen unbedingt gewinnen", sagt Rummenigge. Kapitän Philipp Lahm legt nach: "Dass wir gegen Dortmund gewinnen, steht für mich außer Frage."

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Bayern-Trainer Louis van Gaal rechnet sich sogar noch eine klitzekleine Titelchance aus. "Dortmund ist aus dem Rhythmus", meinte der Niederländer mit dem Hinweis auf die weniger dominante Rückrunde des BVB: "Das kann noch schlimmer werden, wenn wir weiter gewinnen und sie verlieren." Die Borussen hätten den Titel nach dem Top-Spiel noch nicht sicher, glaubt van Gaal.

Lahm schmälert den BVB-Erfolg

Die Dortmunder Gala-Vorstellungen in dieser Saison relativierte auch Lahm: "Wir haben die letzten zehn Jahre die Bundesliga dominiert. Wir haben eine ganz andere Situation als in Dortmund - die spielen zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder oben mit." Sicher ist: Wenn die sportlichen den verbalen Leistungen entsprechen, dann darf sich Fußball-Deutschland auf ein hochklassiges Duell freuen.

198 Länder - das ist Rekord

Das Interesse am Spitzenspiel der Bundesliga ist unterdessen so groß, dass die Partie für einen Rekord sorgt. Die Begegnung in 198 Ländern live übertragen. Das ist nach Angaben der Deutsche Fußball Liga (DFL) der bisher höchste Wert der laufenden Saison.

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