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Timo Boll verliert das Finale bei den German Open der Tischtennis-Spieler

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Boll trotz Finalniederlage zufrieden

28.02.2011, 12:38 Uhr | sid, dpa, sid, dpa

Der dritte Chinese war dann doch zu stark - und das könnte für Timo Boll negative Folgen haben. Nach seiner 0:4-Final-Niederlage bei den German Open in Dortmund gegen Zhang Jike muss Deutschlands Tischtennis-Superstar um seine Führung in der Weltrangliste bangen. Mit Platz zwei untermauerte Boll als bester Europäer gleichwohl seine Ansprüche auf eine Einzelmedaille bei der WM im Mai in Rotterdam.

"Wenn die Chinesen so geballt mit ihren Besten bei einem Turnier antreten, ist es immer unheimlich schwer durchzukommen. Aber auch wenn es gegen den dritten Chinesen im Turnier nicht mehr ganz gereicht hat und ich gerne vor eigenem Publikum gewonnen hätte, bin ich zufrieden. Ich habe zwei starke Spieler aus Chinas Mannschaft geschlagen. So kurz vor der WM bringt das viel Selbstvertrauen, und aus dem Finale kann ich außerdem auch wichtige Lehren für Rotterdam ziehen", sagte Boll.

Keine Klarheit über die Konsequenzen für die Weltrangliste

Trotz seiner Endspielteilnahme in der Westfalen-Metropole und schon zwei Wochen zuvor in Doha/Katar könnte Boll in der kommenden März-Weltrangliste seine Führung verlieren. Aufgrund des komplizierten Berechnungssystems kosten ihn seine Niederlagen gegen Zhang und in Doha gegen den chinesischen Weltranglistenachten Xu Xin wegen seiner höheren Einstufung überproportional viele Punkte, so dass sein Polster von acht Zählern auf Wang Hao nicht zur Behauptung des ersten Platz reichen könnte. Der Weltmeister hatte im Halbfinale 1:4 gegen Zhang verloren.

Ob die Chinesen Bolls Sturz als erklärtes Ziel tatsächlich erreicht haben, ist jedoch noch unklar: In Dortmund konnten die Auswirkungen des Turniers auf das Ranking unmittelbar nach dem Finale nicht berechnet werden. Bolls Fokus allerdings ist ohnehin schon auf Rotterdam gerichtet. "Natürlich ist es schön, die Nummer eins der Welt zu sein. Aber ich habe schon vor Wochen gesagt, dass mir eine Einzelmedaille bei der WM oder 2012 bei Olympia in London wichtiger ist", sagte der 29-Jährige.

Klopp und seine Spieler bringen kein Glück

Im Finale brachten Trainer Jürgen Klopp und mehrere Spieler von Bolls Lieblingsfußballklub Borussia Dortmund dem deutschen Tischtennis-Star kein Glück. Diese hatten nach dem Auslaufen nach der Rückkehr vom 3:1-Sieg bei Bayern München ihren treuen Anhänger unterstützt. Gegen Zhang, den Boll in Katar noch klar geschlagen hatte, konnte der Linkshänder nicht an seine Vorstellung bei den Siegen im Halbfinale gegen Ma Lin (4:2) und tags zuvor im Achtelfinale gegen Top-20-Spieler Hao Shuai (4:1) anknüpfen.

"Ich bin nicht ins Spiel gekommen, und dann ist es gegen einen so starken Spieler wie Zhang schwer zu gewinnen", erklärte Boll. Umso mehr Bedeutung hatte für den Publikumsliebling seine vorangegangene Gala gegen Ma: "Meine Bilanz gegen ihn ist immer noch deutlich negativ, deswegen sind Siege gegen ihn immer noch etwas Besonderes."

Chinesen räumen alle Titel ab

Im Finale agierte Zhang Jike sehr druckvoll, zeigte kaum Schwächen und wies Boll unerwartet deutlich mit 11:9, 11:5, 11:6, 11:5 in die Schranken. Das "Reich der Mitte" gewann damit alle vier Titel bei dem hochkarätig besetzten Turnier, das ein Test für die Einzel-Weltmeisterschaft im Mai in Rotterdam und zugleich die Generalprobe für die Team-WM 2012 in Dortmund war.

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