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Japanischer Autobauer steigt bei Red Bull Racing ein

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Infiniti, Renault und Red Bull - ein einzigartiges Triumvirat

01.03.2011, 12:05 Uhr | dpa, dpa

Japanischer Autobauer steigt bei Red Bull Racing ein. Mit neuem Sponsor auf dem Heckflügel unterwegs: Red Bull Racing (Foto: Infiniti)

Mit neuem Sponsor auf dem Heckflügel unterwegs: Red Bull Racing (Foto: Infiniti)

Neuer Sponsor und neues Knowhow für den Weltmeister: Die Nobelmarke Infiniti des japanischen Automobilherstellers Nissan steigt beim Red-Bull-Team um Formel-1-Champion Sebastian Vettel ein. Neben der Sponsoring- und Marketing-Partnerschaft geht es auch um eine technische Zusammenarbeit.

"Mit den Titeln in der Fahrer- und Konstrukteurswertung 2010 und dem neuen Partner gehen wir mit noch mehr Tatendrang in die Saison 2011", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner in einer Presseerklärung.

Innovativer Plan für das Vettel-Team

Die Zusammenarbeit wird beim Genfer Autosalon vorgestellt, mit dabei wird auch Weltmeister Vettel sein. "Red Bull hat immer eine etwas andere Herangehensweise. Als die Infiniti-Verantwortlichen uns ihren innovativen Plan vorgestellt haben, waren wir offen, mit ihnen zu arbeiten", betonte Horner.

Das Engagement läuft erstmal über zwei Jahre, dann soll Phase 2 geplant sein, sagte Andreas Sigl, Global Direktor von Infiniti Formula One. Wie eine über 2013 hinausgehende Partnerschaft konkret aussehen könnte, ist offen.

Name des Autos wird (vorerst) nicht verändert

Der Name des Herstellers wird unter anderem an exponierten Stellen auf dem neuen Red-Bull-Rennwagen erscheinen. Entgegen ersten Spekulationen wird der Renault-Motor allerdings nicht umgetauft, zumindest in den kommenden beiden Jahren nicht.

Dazu muss man wissen: Infiniti ist eine Nissan-Tochter. Und Anteile von Nissan gehören wiederum Renault. Die Franzosen sind in der Formel 1 auch noch mit Lotus Renault vertreten. Das einstige Werksteam des Autobauers gehört allerdings weitgehend einer Investmentgruppe, Renault liefert die Motoren.

Ist es die Rückkehr der Japaner?

"Während Renault mit Recht sehr stolz ist auf seine Errungenschaften in der Formel 1, wissen wir, dass die Zukunft aus Zusammenarbeit besteht", erklärte Renaults Formel-1-Präsident Bernard Rey. In der Pressemitteilung wurde die Partnerschaft von Infiniti, Renault und Red Bull als einzigartiges Triumvirat bezeichnet.

Und wenngleich es die Allianz von Red-Bull-Motorenlieferant Renault und Nissan seit längerem gibt, ist der Infinti-Einstieg durchaus bemerkenswert. In den vergangenen Jahren hatten Nissans japanische Rivalen Honda und Toyota sowie der deutsche Autobauer BMW die Formel 1 verlassen. Durch die Maßnahmen zur Kostensenkung und die Reform der Motoren ab 2013 wurde der Entschluss von Infiniti offensichtlich beschleunigt. Binnen fünf, sechs Monaten sei der Prozess konkret geworden, sagte Sigl.

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