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Pirelli findet künstliche Regenrennen gut

03.03.2011, 10:14 Uhr | t-online.de, motorsport-total.com, Motorsport-Total.com, t-online.de

Pirelli findet künstliche Regenrennen gut. Auf nasser Fahrbahn geht es spektakulärer zu, findet auch Pirelli (Foto: imago)

Auf nasser Fahrbahn geht es spektakulärer zu, findet auch Pirelli (Foto: imago)

Die Idee von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, Rennstrecken zur Steigerung der Spannung künstlich zu bewässern, hat im PS-Zirkus für Wirbel gesorgt. Paul Hembery, Motorsportchef des Reifenherstellers Pirelli, kann sich mit dem Gedanken durchaus anfreunden.

"Ich finde Bernie Ecclestones Kommentare recht interessant", sagte er gegenüber "Autosport". Der Regenreifentest in Abu Dhabi vor einigen Wochen habe gezeigt, dass eine künstlich bewässerte Strecke Spektakuläres bieten könne. "Und die Sicht wäre kein Problem, denn es gäbe keine Wolken", sagte Hembery. Es sei auch kein Problem, die passenden Reifen für derartige Verhältnisse herzustellen.

Neuer Reifen muss noch besser werden

Doch noch ist die Entwicklung eines speziellen Regenreifens für Pirelli reine Fiktion. Vielmehr gilt es, die Teams mit dem aktuellen Reifen zufrieden zu stellen. Denn noch immer hagelt es Kritik am neuen Einheits-Pneu in der Königsklasse. Das Gummi hat zwar einen hervorragenden Grip, die Teams stört aber vor allem der zu hohe Verschleiß.

Zwölf unterschiedliche Chassis

Ein schnell abbauender Reifen sei aber das Ziel gewesen, um die Spannung und den Showfaktor in den Rennen zu erhöhen. Genau das hätten sich die Teams auch gewünscht, betonte Hembery und verdeutlichte die Schwierigkeiten in der Entwicklung. "Wir haben zwölf unterschiedlichen Chassis mit unterschiedlichen Eigenschaften. Wir müssen Reifen bauen, die an all diesen Autos funktionieren", sagte er. Pirelli arbeite mit Hochdruck daran, alle Teams glücklich zu machen.

Hembery: Neuer Reifen wird sich durchsetzen

In der ersten Saison müsse man sicher Lehrgeld zahlen, so Hembery weiter. Er ist aber überzeugt, dass sich der neue Pirelli mittelfristig durchsetzen wird. "Die Zukunft der Formel 1 hängt von der Spannung ab. Wir glauben, dass wir dazu viel beitragen können.“

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