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Frankfurt und Lautern spielen wie Absteiger

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Eintracht Frankfurt - 1. FC Kaiserslautern  

Frankfurt und Lautern wie Absteiger

05.03.2011, 17:27 Uhr | dpa, dpa

Frankfurt und Lautern spielen wie Absteiger . Frankfurts Benjamin Köhler im Zweikampf mit Lauterns Florian Dick. (Foto: dpa)

Frankfurts Benjamin Köhler im Zweikampf mit Lauterns Florian Dick. (Foto: dpa)

Not gegen Elend - und ein erbärmliches 0:0: Eintracht Frankfurt und der 1. FC Kaiserslautern haben sich beim Südwestderby der Bundesliga wie zwei Absteiger präsentiert. Vor 49.400 Zuschauern konnten auch Theofanis Gekas auf Seiten der Hessen und Srdjan Lakic bei den Pfälzern ihre Torflaute nicht beenden. So warten beide Teams weiter auf ihren ersten Rückrundenpunkt.

Die Mannschaft von Trainer Michael Skibbe hat zudem 2011 seit 724 Minuten den Ball nicht mehr aus dem gegnerischen Netz geholt. Lakic vergab in der 89. Minute die Riesenchance zum 1:0.

Verkrampfte Mannschaften

Wegen Ausschreitungen an der S-Bahn-Haltestelle bei der Commerzbank-Arena und anschließenden Verkehrsbehinderungen musste die Partie eine Viertelstunde später angepfiffen werden. Die Eintracht-Fans versuchten, ihren zuletzt so erfolglosen Profis mit einer beeindruckenden Choreographie Mut zu machen. Sie rollten eine schwarz-weiße Fahne über die ganze Stadionhöhe aus und ein riesiges Spruchband mit der Aufschrift: "Wir werden Euch den Teufel schon austreiben". Den Frankfurtern um Kapitän Patrick Ochs schlotterten trotzdem die Knie.

Beide Teams gingen zwar engagiert, aber ungemein verkrampft zur Werke und brachten spielerisch im ersten Durchgang kaum etwas zustande. Skibbe hatte auf einen massiven Defensivblock im Mittelfeld gesetzt und brachte Sebastian Rode für den früheren Lauterer Halil Altintop. Die Pfälzer mussten auf ihren verletzten Flügelflitzer Ivo Ilicevic verzichten, wirkten aber etwas gefährlicher in der Anfangsphase. Jan Moravek vergab in der 6. Minute aus kurzer Entfernung die einzige Chance.


Blackout von Lakic


Der Mittelfeld-Akteur zeigte kurz vor dem Pausenpfiff dann aber den ganzen psychischen Ballast, den die abstiegsgefährdeten Kicker mit sich herumtrugen: Bei einem vielversprechenden Konter spielte er den Pass fünf Meter am mitgelaufenen Lakic vorbei.

Nach dem Wechsel besann sich Skibbe auf seine Stammformation und schickte doch noch Altintop aufs Feld. Am Kräfteverhältnis änderte sich wenig. Verzweifelt versuchten die Gastgeber das Spiel zu machen, brachten sich durch unnötige Ballverluste aber immer wieder um den Lohn. Alexander Maier raufte sich nach einer guten Stunde die Haare, nachdem er einen Drehschuss übers Tor gesetzt hatte. Auch die eingewechselten Stürmer Ioannis Amanatidis und Martin Fenin konnten der Eintracht nicht zum ersehnten Siegtreffer verhelfen.

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