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Hannover 96 - FC Bayern München  

Bayern verlieren Endspiel in Hannover

05.03.2011, 17:29 Uhr | dpa, dpa

Bayern verlieren Endspiel in Hannover. Bayerns Timoschtschuk schmeißt sich in einen Schuss von Hannovers Schlaudraff. (Foto: dpa)

Bayerns Timoschtschuk schmeißt sich in einen Schuss von Hannovers Schlaudraff. (Foto: dpa)

Für Trainer Louis van Gaal wird die Luft beim FC Bayern München immer dünner: Der Rekordmeister kassierte mit dem 1:3 (0:1) bei Hannover 96 seine dritte Niederlage innerhalb von acht Tagen. Die Bayern liegen dadurch in der Tabelle der Bundesliga bereits fünf Punkte hinter dem Überraschungsteam aus Niedersachsen und können die Qualifikation für die Champions League nicht mehr aus eigener Kraft schaffen. (Sehen sie das Video vom Spiel und vieles mehr bei 96TV)

Vor 49.000 Zuschauern in der ausverkauften AWD-Arena schossen Mohammed Abdellaoue (16.), Konstantin Rausch (51.) und Sergio Pinto (62.) die Tore für 96. Für die Bayern, die zudem Breno nach einer Unsportlichkeit (73.) durch die Rote Karte verloren, traf lediglich Arjen Robben (55.).

Rummenigge will Nacht abwarten

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge wollte nach der Pleite noch keine Entscheidung in Sachen van Gaal treffen und eine Nacht abwarten. "Ob wir über den Trainer diskutieren, weiß ich heute nicht. Ich glaube, wir müssen das jetzt mit aller Rationalität sacken lassen, analysieren und dann versuchen, gute und richtige Entscheidungen zu fällen“, sagte Rummenigge im Interview mit LIGA total!.

Bayerns Spieler verunsichert und überfordert

Beim "Endspiel in Hannover" agierte die Mannschaft des unter Druck geratenen Trainers van Gaal erschreckend schwach und hätte schon zur Halbzeit deutlicher hinten liegen müssen. Die bedrohliche Lage für den niederländischen Coach hat sich durch das äußerst schwache Auftreten weiter verschärft.

Ohne den gesperrten Bastian Schweinsteiger und den kurzfristig erkrankten Luis Gustavo zeigten die Gäste aus München eine selten einfallslose Vorstellung mit den wieder deutlich zutage tretenden Schwächen in der Abwehrarbeit und im Spielaufbau. Die Defensive der Münchner mit dem ins Mittelfeld vorgerückten Danijel Pranjic und dem links verteidigenden Holger Badstuber wirkte völlig verunsichert und in vielen Szenen überfordert. Schon vor dem 96-Führungstreffer von Abdellaoue, der einen Pass von Rausch nutzte, wackelte die Bayern-Abwehr. Danach wurde es noch schlimmer.

Kraft lässt Pinto-Schuss durchrutschen

Allein Rausch hätte bei zwei großen Chancen (12., 37.), bei denen er jeweils mit Schüssen knapp neben das Tor schoss, das Spiel vorzeitig entscheiden können. Besser machte er es kurz nach dem Wechsel, als er im Anschluss an eine Ecke nicht gestört wurde und den Ball in die lange Ecke wuchtete. War Bayern-Keeper Thomas Kraft an den ersten beiden Gegentreffern schuldlos, sah er beim Tor von Pinto ganz schwach aus. Der Nachwuchsmann ließ den Fernschuss des 96-Mittelfeldmannes ins Netz rutschen.

Ohne echte Torchance in Halbzeit eins

Vor allem über Außen waren die Münchener anfällig. Ballverluste der schwachen Toni Kroos und Pranjic im defensiven Mittelfeld führten öfter zu Kontern der laufstarken und engagierten Gastgeber. Im Spielaufbau verließ sich der bereits entthronte Deutsche Meister, der mit Trainer Gaal zuvor in drei Partien gegen Hannover 13 Tore erzielt hatte, wieder zu sehr auf seine Außen. Doch Franck Ribéry und Robben konnten sich kaum durchsetzen, waren gut abgeschirmt. Bezeichnend war, dass Bayern in der ersten Halbzeit keine echte Torchance besaß und Müller bei der gefährlichsten Situation (34.) den Ball auf die Tribüne drosch.

Auch van Gaals Umstellungen helfen nicht

Hannover setzte auf die bewährte Taktik und brachte den Gast damit immer wieder in Verlegenheit. Mit dem aggressiven Stören im Mittelfeld unterbanden sie den Spielaufbau der Bayern. Das Fehlen von Didier Ya Konan, dem besten 96-Torschützen, machte sich überhaupt nicht bemerkbar. Die Hannoveraner zeigten bei ihren schnellen und präzisen Kontern immer wieder die Schwächen der Münchner auf. Zu langsam und zu behäbig agierten die Bayern-Verteidiger, um höheren Ansprüchen zu genügen. Van Gaal baute nach der Pause um und beorderte den lange verschmähten Daniel van Buyten wieder in die Innenverteidigung. Besser wurde es dadurch indes nicht.

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