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HSV will Unruhen trotzen - Bremen optimistisch

05.03.2011, 13:54 Uhr | sid, sid

HSV will Unruhen trotzen - Bremen optimistisch. Bremens Coach Thomas Schaaf hofft auf die Treffsicherheit seines Stürmers Claudio Pizarro (Foto: imago)

Bremens Coach Thomas Schaaf hofft auf die Treffsicherheit seines Stürmers Claudio Pizarro (Foto: imago)

Aufgrund der Unruhen im Umfeld fast unbemerkt, hat sich der Hamburger SV in der Bundesliga wieder an die Europapokalplätze herangepirscht. Mit einem Sieg gegen den 1. FSV Mainz 05 (ab 17.15 Uhr im t-online.de Liveticker) kann man sogar zu den fünftplatzierten Rheinhessen aufschließen. Zuvor will Werder Bremen wil beim SC Freiburg (ab 15.15 Uhr im t-online.de Liveticker) den Befreiungsschlag im Abstiegskampf schaffen.

Der Alltag wird beim Hamburger SV immer mehr zu einer Besonderheit. "Wir spielen wirklich noch Fußball, auch wenn das keiner glauben kann", sagt Trainer Armin Veh vor der Partie gegen den FSV Mainz 05 und ringt sich ein Lächeln ab. Es geht um viel. Der Tabellensechste empfängt den Fünften des Klassements und kann mit einem Sieg zu den Europapokalrängen aufschließen. Sportlich befindet sich der HSV seit Beginn der Rückrunde im Aufwind.

Theater ohne Ende

In der öffentlichen Wahrnehmung geht dies jedoch fast unter. Momentan ist das Hickhack um eine Vertragsverlängerung des Klubchefs Bernd Hoffmann das große Thema in der Hansestadt. Zuvor waren es in ungeordneter Reihenfolge die Posse um die am Ende gescheiterte Verpflichtung von Matthias Sammer, das winterliche Wechseltheater um Ruud van Nistelrooy, das Engagement des künftigen Sportchefs Frank Arnesen und die Rolle des derzeitigen Managers Bastian Reinhardt.

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Auch Vehs Zukunft bei den Hamburgern ist weiter ungewiss. Erst in den kommenden Wochen soll verkündet werden, ob Coach oder Verein optionsgemäß zum 31. Mai aus dem bis 2012 laufenden Vertrag aussteigen. Derzeit sieht es nach einer Trennung aus. Als Vehs Nachfolger wird bereits der ehemalige Hoffenheimer Ralf Rangnick gehandelt. Aber auch Arnesen soll für die kommende Spielzeit seine Vorstellungen haben. Ein Ende der Unruhe ist also nicht abzusehen.

Unruhen schweißen HSV-Kicker zusammen

Die Mannschaft reagiert auf den ganzen Wirbel erstaunlich erfolgreich. Einzig bei der peinlichen 0:1-Pleite im Stadtderby gegen den FC St. Pauli leistete man sich einen unverzeihlichen Ausrutscher. Dazu gab es ein Remis, die Niederlage beim 1. FC Nürnberg aber eben auch stattliche vier Siege. Das Saisonziel Europa ist wieder greifbar. "Wir wollen unter die ersten Fünf kommen. Die Unruhen haben uns zusammengeschweißt", sagt Stürmer Mladen Petric. Auch Veh gibt sich allen Widrigkeiten zum Trotz kämpferisch. "Gegen Mainz wollen wir unbedingt gewinnen. Es soll am Ende nicht heißen: Immer wenn wir oben dran sind, sind wir wieder weg", sagt der Trainer.

Nicht weniger als für den HSV steht für den Erzrivalen Werder Bremen in der zweiten Sonntagspartie auf dem Spiel. Nach sechs Begegnungen in Folge ohne Sieg soll für die abstiegsgefährdeten Hanseaten beim SC Freiburg endlich wieder ein ersehnter Dreier herausspringen. Sollte es erneut nicht klappen, droht Werder der Totalabsturz.

"Angst sollte man nie haben. Wir gehen davon aus, dass wir punkten werden", sagt Bremens Sportdirektor Klaus Allofs und hofft, dass die erfolgreiche Aufholjagd beim 2:2 gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Wochenende neue Kräfte freigesetzt hat: "Wir haben jetzt mehr Selbstvertrauen, die Mannschaft hat als Gruppe zusammengefunden. Unser Optimismus ist begründet."

Auch Trainer Thomas Schaaf setzt auf den Leverkusen-Effekt. "Ich hoffe, dass wir dieses positive Erlebnis mit nach Freiburg nehmen können. Die Stimmung ist gefühlt schon ein bisschen besser. Man merkt, dass die Mannschaft gewillt ist", sagt der Coach.

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