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Wembley-Tor in Hamburg: Langsam reicht es!

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Und die FIFA rührt sich nicht...

07.03.2011, 11:33 Uhr | t-online.de, t-online.de

Wembley-Tor in Hamburg: Langsam reicht es!. Die TV-Bilder beweisen: Der Ball war nicht drin. (Foto: LIGA total!)

Die TV-Bilder beweisen: Der Ball war nicht drin. (Foto: LIGA total!)

Ein Kommentar von Martin Einsiedler

Die Agenturmeldung lief am Sonntag um 12.40 Uhr über den Ticker. Darin stand, dass die FIFA immer noch so ihre Probleme hat mit dem Fußball und der Technik. Die elementarste Frage schlechthin, nämlich die, ob Tor oder nicht, will der Fußball-Weltverband nach wie vor nicht von technischen Hilfsmitteln beantwortet wissen. Stattdessen verkündete FIFA-Präsident Joseph Blatter, dass man auch bei der EM 2012 auf die stark umstrittenen Torrichter setzen wolle. Technische Hilfsmittel sollen sich erst einmal einer weiteren Testphase unterziehen, teilte Blatter mit.

Gute fünf Stunden später, um circa 17.50 Uhr war das Bundesligaspiel zwischen dem Hamburger SV und Mainz 05 noch keine 20 Minuten alt, da kam der Hamburger Marcell Jansen zum Schuss. Sein Aufsetzer prallte an die Unterkante der Latte und von dort vor die Torlinie. Kein Tor. Eigentlich. Denn Schiedsrichter Babak Rafati und seine Assistenten bewerteten die Situation anders und gaben den Treffer. Es mag Rafati als Geste der Größe angerechnet werden, dass er sich noch in der Halbzeitpause bei den Mainzern entschuldigte. An der Fehlentscheidung - und dem eigentlichen Problem, mit dem sich die Fußball-Welt herumschlägt - ändert sich deshalb nichts.

Technik im Fußball? "Schon" 2014!

Die Debatte um die Einführung von Technik-Hilfen wie Tor-Kameras oder Chip-Bällen zieht sich bereits seit Jahren. Sie ist anstrengend, weil sie nach jedem fälschlich gegebenen Tor neu aufgerollt wird. Angeblich hat die FIFA zehn technische Systeme unter die Lupe genommen, und angeblich konnte keines überzeugen. Aber immerhin, Blatter wagt eine kühne Prognose: Der Schweizer kann sich eine Torlinientechnik vorstellen, "schon" zur WM 2014 in Brasilien.

Bis dahin wird er noch ein wenig dahingehend argumentieren, dass zu viel Technik die Emotionen im Fußball untergraben würde. Dabei hat Blatter auch bisher schon immer übersehen, dass auf Emotionen nach einem Tor, welches gar keines war, gerne verzichtet werden kann.

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