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Formel 1: Vettel fühlt sich nicht mehr sicher

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Monstrum Lenkrad: Vettel fühlt sich nicht mehr sicher

08.03.2011, 10:15 Uhr | motorsport-total.com, t-online.de, t-online.de, Motorsport-Total.com

Formel 1: Vettel fühlt sich nicht mehr sicher. Sebastian Vettel beklagt eine zunehmende Technisierung in der Formel 1. (Foto: imago)

Sebastian Vettel beklagt eine zunehmende Technisierung in der Formel 1. (Foto: imago)

Schalter hier, Knöpfchen dort: Das Lenkrad eines Formel-1-Autos ist für die Fahrer mittlerweile zu einem unübersichtlichen Monstrum geworden. In der nächsten Saison kommen mit dem Energierückgewinnungs-System KERS für mehr Power und dem verstellbaren Heckflügel neue Funktionen hinzu. Für Weltmeister Sebastian Vettel ist die Grenze überschritten, er befürchtet ein erhebliches Sicherheitsrisiko.

Die Fahrer seien durch die zunehmende Technisierung teilweise überfordert, vor allem, wenn die Systeme im Rennen auch noch gleichzeitig bedient werden müssten. "Auf einmal ertappt man sich, wie man von der Fahrlinie abkommt. Das ist wie beim Telefonieren beim Autofahren, was man ja auch nicht machen sollte", sagte der Red-Bull-Pilot.

Lenkrad hochkomplexe Einheit

Über das Lenkrad werden KERS, der verstellbare Heckflügel, der Geschwindigkeits-Begrenzer für die Boxengasse, die Neutralstellung des Getriebes, der Rückwärtsgang, das Differenzial und das Regenlicht aktiviert - um nur die wichtigsten Funktionen zu nennen. Hinzu kommen noch andere hochkomplexe Elemente.

"Das könnte zu Unfällen führen"

Unterstützung bekommt Vettel von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, dem vor allem der verstellbare Heckflügel ein Dorn im Auge ist. "Ich halte das System für ziemlich gefährlich. Was ist, wenn sich der Flügel vor der Kurve nicht zurückstellt und dem Fahrer Anpressdruck fehlt? Das könnte zu Unfällen führen. Wir müssen das alles genau beobachten."

Hülkenberg: Spaß am Fahren geht verloren

Nico Hülkenberg ist überzeugt, dass sich die Formel 1 durch die zunehmende Technisierung am Ende selbst einen Strick dreht. Zu viel werde den Fahrern - wenn sie denn die Knöpfe und Schalter alle beherrschen - abgenommen. Darunter leide sowohl der Spaß am Fahren, als auch die Spannung im Rennen. "Überholmanöver sollen Brisanz mitbringen und fahrerisches Können", sagte der Force-India-Testpilot. "Von den ganzen neuen Funktionen bin ich nicht überzeugt."

Michael: "Wollen wir lauter kleine Einsteins"?

Auch Williams-Technikchef Sam Michael ist von der Entwicklung in der Königsklasse nicht begeistert. "Wollen wir lauter kleine Einsteins, die alle verschiedenen Knöpfe und Zahlen im Griff haben? Da muss man die richtige Balance finden. Ich glaube, dass wir den akademischen Faktor zu sehr überreizt haben.“

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