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Mateschitz hat keine Angst um Vettel

08.03.2011, 12:06 Uhr | sid, sid

Red-Bull-Boss Mateschitz hat keine Angst um Vettel. Freudentaumel: Red-Bull-Boss Mateschitz, Vettel und Teamchef Horner  (v.re.) nach dem Gewinn des WM-Titels im vergangenen Jahr. (Foto: imago)

Freudentaumel: Red-Bull-Boss Mateschitz, Vettel und Teamchef Horner (v.re.) nach dem Gewinn des WM-Titels im vergangenen Jahr. (Foto: imago)

Gemeinsam haben sie im November des vergangenen Jahres den Formel-1-Thron bestiegen. Auch vier Monate später verschwendet Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz keinen Gedanken an ein mögliches Ende der Traumehe zwischen Sebastian Vettel und den roten Bullen. "Man legt uns etwas in den Mund, was völlig falsch ist. Was machen wir, damit wir ihn halten? Habe ich Angst, ihn zu verlieren? Das ist eine Terminologie, die ist uns völlig fremd", sagte Mateschitz.

Solange sich Vettel bei Red Bull wohlfühle und ein Auto habe, mit dem er gewinnen könne, überlege er wahrscheinlich nicht, woanders hinzugehen, sagte der Milliardär weiter. Und sollte der 23-jährige Weltmeister dann doch irgendwann einmal dem Ruf eines großen Traditionsteams folgen, würde ihm Mateschitz keine Steine in den Weg legen. "Wenn er möchte, wenn er ein Angebot hat, wenn er sagt, er möchte auch einmal in einem Mercedes, in einem Ferrari fahren, dafür hätten wir ja Verständnis. Es gibt mehr Mütter mit feschen Töchtern. Wir würden ihn ziehen lassen."

Einfaches Rezept

Nur die Leistung zählt, dieses Mateschitz-Motto gilt auch in diesem Fall. "Das Rezept ist furchtbar einfach: Wir werden versuchen, dem Sebastian ein Auto zur Verfügung zu stellen, mit dem er gewinnen kann", sagte der 66-Jährige, der einst das hoffnungsvolle Nachwuchstalent Vettel in die Red-Bull-Förderung aufnahm und natürlich gerne noch lange mit dem jungen Deutschen zusammenarbeiten würde.

"Es gibt immer Alternativen"

"Wenn Sebastian Lust hat, kann er zehn Jahre bleiben. Aber er muss die Form halten, wir müssen das Auto halten“, sagte Mateschitz: "Das Leben besteht ja nicht nur aus Kontinuität, es besteht ja auch aus Abwechslung, aus ein bisschen Herausforderung. Wenn es passt, passt es. Wenn es nicht passt, gibt es immer Alternativen.“

Athleten sollen sich wohlfühlen

Dennoch könnte eine vorzeitige Verlängerung von Vettels noch bis 2012 laufendem Vertrag Sinn machen, meinte Mateschitz. "Aus dem Grund, den er mir vor zwei Jahren gesagt hat: 'Können wir bitte einen längerfristigen Vertrag machen, damit ich endlich meine Ruhe habe?' Das sind seine Worte", sagte der Österreicher: "Wir haben viele langfristige Verträge, und ich lasse die Leute trotzdem alle ziehen. Wenn sich jemand nicht wohlfühlt und nicht will, dann habe ich ja nichts von einem langfristigen Vertrag. Dann soll er doch gehen."

"Ein Krieg kann man mit beiden gewinnen"

Trotz des gewonnenen WM-Titels besitzt Vettel weiterhin keine Privilegien vor Teamrivale Mark Webber. Beide gehen gleichberechtigt in die neue Saison. "Ohne Frage. Das weiß der Mark, das weiß der Sebastian", sagte Mateschitz: "Mark ist ja als Fahrer, als Persönlichkeit in seiner Stärke nur anders, aber nicht schlechter als Sebastian. Ich habe die beiden früher oft verglichen mit Winnetou und Jung-Siegfried. Beide sind hervorragende Krieger, nur die Art und Weise, die Persönlichkeit ist unterschiedlich. Aber einen Krieg kann man mit beiden gewinnen."

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