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Eintracht beendet Fluch, verliert aber trotzdem

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FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt  

Eintracht beendet Fluch, verliert aber trotzdem

12.03.2011, 18:29 Uhr | dpa, dpa

Eintracht beendet Fluch, verliert aber trotzdem. Frankfurts Sebastian Rode (li.) im Kopfballduell mit S04-Stürmer Raul. (Foto: AP)

Frankfurts Sebastian Rode (li.) im Kopfballduell mit S04-Stürmer Raul. (Foto: AP)

Ausgerechnet Joker Angelos Charisteas hat den FC Schalke 04 vor einem weiteren Abrutschen in der Bundesliga bewahrt. Nur wenige Sekunden nach seiner Einwechselung erzielte der Grieche (84.) bei seinem ersten Einsatz für Schalke den Siegtreffer zum 2:1 (1:0) gegen Eintracht Frankfurt.

Vor 61.673 Zuschauern in der Veltins-Arena war Schalke nach einem Riesenfehler von Eintracht-Schlussmann Ralf Fährmann durch einen Foulelfmeter von José Manuel Jurado (45.+1) in Führung gegangen. Der Grieche Georgios Tzavellas (70.) hatte mit einem kuriosen Tor die acht Spiele währende Torflaute der Frankfurter beendet. Während Frankfurt tief im Abstiegskampf steckt, landete Schalke nach drei Spielen ohne Sieg den erhofften Befreiungsschlag in der Bundesliga.

Amanatidis steht in der Anfangsformation

Nach dem glanzvollen Einzug ins Champions-League-Viertelfinale änderte Schalke-Trainer Felix Magath sein Team auf zwei Positionen. Für den gesperrten Benedikt Höwedes und Joel Matip rückten Kyriakos Papadopoulos und Anthony Annan ins Team. Auf der Gegenseite brachte der unter Druck stehende Eintracht-Coach Michael Skibbe gleich vier neue Spieler. Für die verletzten Patrick Ochs und Benjamin Köhler sowie Maik Franz (Gelb-Sperre) kamen Ricardo Clark, Caio und Halil Altintop. Zudem saß der zuletzt formschwache Torjäger Theofanis Gekas zunächst auf der Bank, für ihn rutschte erstmals seit dem 16. Spieltag Ioannis Amanatidis in die Startelf.

Magath von Verbleib überzeugt

Während der Partie gab es nur vereinzelte Unmutsbekundungen gegen Magath, um dessen angeblich bereits feststehende Entlassung zum Saisonende es nach wie vor großes Rätselraten gibt. Magath selbst geht weiterhin von einem Verbleib auf Schalke aus. Auf die Frage, ob er in der nächsten Saison noch auf der Bank sitze, antwortete er: "Wer denn sonst?" Für dieses Wochenende ist ein klärendes Gespräch zwischen Magath und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies anberaumt, der wegen Krankheit nicht in der Arena war.

Auf dem Rasen konnte Schalke die gute Leistung gegen Valencia nicht bestätigen und tat sich schwer im Spielaufbau. Die Frankfurter - mit nur zwei Punkten schlechteste Mannschaft der Rückrunde - präsentierten sich zweikampfstärker und engagierter als zuletzt. Bei einem Weitschuss von Altintop (19.) war Schalke-Torhüter Manuel Neuer jedoch ebenso auf dem Posten wie bei einem Freistoß von Caio (28.) aus 30 Metern. Erst danach kam die Magath-Elf durch Atsuto Ushida (32.), dessen Flanke Eintracht-Keeper Fährmann nicht festhalten konnte, sowie einen Distanzschuss von Kluge (37.) zu eigenen Chancen.

Fährmann-Patzer führt zu Strafstoß

Als sich die Zuschauer bereits mit einem 0:0 zur Pause abgefunden hatten, leistete sich der ehemalige Schalker Fährmann einen Riesen-Fauxpas: Als er sich den Ball zum Abschlag vorlegte, ging Raul dazwischen, Fährmann konnte die Situation nur durch ein Foul an dem Spanier klären. Den fälligen Elfmeter verwandelte Jurado sicher.

Nach dem Wechsel machte Fährmann seine Fehler zunächst wieder gut und verhinderte gegen die frei vor ihm auftauchenden Mario Gavranovic (50.), Uchida (58.) und Jefferson Farfan (66.) den vorzeitigen K.o. Kurz darauf brachte sich Schalke selbst um den Vorsprung, obwohl der Ausgleich durch Tzavellas kurios zustande kam. Ein weiter Pass des Griechen auf den eingewechselten Gekas sprang im Schalker Strafraum auf, und der Ball trudelte über den verdutzten Nationalkeeper Neuer hinweg. Am Ende sorgte Charisteas doch noch für Schalker Jubel.

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