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TSG 1899 Hoffenheim - Borussia Dortmund  

BVB strauchelt in Hoffenheim

12.03.2011, 17:29 Uhr | dpa, dpa

BVB strauchelt in Hoffenheim. Kopfballduell zwischen Hoffenheims Sebastian Rudy (re.) und Borussia Dortmunds Kevin Großkreutz (Foto: Reuters)

Kopfballduell zwischen Hoffenheims Sebastian Rudy (re.) und Borussia Dortmunds Kevin Großkreutz (Foto: Reuters)

Borussia Dortmund ist auf dem Weg zur deutschen Meisterschaft erstmals seit knapp drei Monaten wieder ins Straucheln geraten. Der souveräne Spitzenreiter der Bundesliga kassierte mit dem 0:1 (0:0) bei 1899 Hoffenheim die erste Niederlage in diesem Jahr und die insgesamt dritte Saisonpleite. Letztmals war der BVB am 18. Dezember 2010 bei Eintracht Frankfurt als Verlierer vom Platz gegangen. Vor 30.150 Zuschauern traf Vedad Ibisevic in der 63. Minute zum Siegtreffer für Hoffenheim.

Der BVB musste wie in der Vorwoche auf Innenverteidiger Mats Hummels verzichten, der an Rückenbeschwerden wegen eines eingeklemmten Nervs laboriert. Für ihn rückte Felipe Santana ins Abwehrzentrum. Dem Brasilianer bot sich bei einem Vorstoß in der achten Minute die erste Chance des Spiels, doch er verstolperte die Kugel frei vor Hoffenheims Torwart Tom Starke. (Alle Spiele des BVB und exklusive Einblicke bei BVB total!, dem TV-Sender von Borussia Dortmund)

Hoffenheim verteidigt geschickt

Der 29-Jährige bekam in seinem 50. Bundesligaeinsatz zunächst wenig zu tun, weil seine Vorderleute die Räume geschickt verengten und das gefürchtete Kombinationsspiel des Tabellenführers damit im Keim erstickten. So entwickelten die klar überlegenen Dortmunder nur selten Gefahr. Ein Kopfball von Lucas Barrios (27. Minute) neben das Tor und ein Direktschuss von Robert Lewandowski (35.) aus sechs Metern über die Latte blieben die einzige Ausbeute vor der Pause.

Die Hausherren, denen der gelbgesperrte Peniel Mlapa sowie der verletzte Andreas Ibertsberger fehlten, beschränkten sich fast ausschließlich auf die Defensive und legten nur selten und zaghaft den Vorwärtsgang ein. Ein Schussversuch von Sebastian Rudy (16.) - mehr war von den Kraichgauern in Halbzeit eins nicht zu sehen.

Starke pariert gegen Schmelzer

Dies änderte sich nach Wiederbeginn, als Ibisevic (47.) BVB-Keeper Roman Weidenfeller zu einer Glanzparade zwang. Die Partie nahm nun mehr Fahrt auf, weil auch Dortmund zielstrebiger agierte. Marcel Schmelzer (54.) hätte die Bemühungen fast mit der Führung belohnt, doch Starke lenkte den Schuss des Linksverteidigers mit einem Reflex um den Pfosten. Wenig später strich ein 25-Meter-Schuss von Antonio da Silva, der kurz vor der Pause für den verletzten Sven Bender gekommen war, knapp über das Gehäuse.

Den ersten Volltreffer landeten dann jedoch die Hoffenheimer. Kapitän Andreas Beck tankte sich auf rechts durch, die mustergültige Hereingabe schob Ibisevic zu seinem siebten Saisontreffer ein. Der Rückstand hinterließ bei den Gästen Wirkung. Zwar blieb Dortmund am Drücker, agierte dabei aber zunehmend planlos.

Leidenschaft und Kampfgeist

Die TSG, die zuletzt beim 0:2 in Mönchengladbach bitter enttäuscht hatte, bot ihre beste Leistung in der Rückrunde und verdiente sich den Erfolg mit Leidenschaft und Kampfgeist. Am Ende waren die Hausherren dem 2:0 näher als die Gäste dem Ausgleich, doch Ibisevic (87.) traf nur die Latte. Nach einem letzten Versuch des BVB, der noch einmal für viel Unruhe im gegnerischen Strafraum sorgte, war Schluss.

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