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Der Krisen-Gipfel steigt in München

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Der Krisen-Gipfel steigt in München

12.03.2011, 10:41 Uhr | t-online.de; dpa; sid, t-online.de, sid, dpa

Der Krisen-Gipfel steigt in München. Drunter und drüber geht es zurzeit sowohl bei den Bayern als auch beim HSV. (Foto: imago)

Drunter und drüber geht es zurzeit sowohl bei den Bayern als auch beim HSV. (Foto: imago)

Turbulente Wochen und Tage haben sowohl der FC Bayern München als auch der Hamburger SV hinter sich. Personaldebatten und Entscheidung trafen beide Klubs ins Mark. Nun kommt es zum Krisen-Gipfel in der Allianz Arena (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker).

Louis van Gaal wird nur noch bis zum Saisonende beim Rekordmeister bleiben. Die Bosse zogen nach zuletzt enttäuschenden Leistungen in Liga und DFB-Pokal die Konsequenzen. Nun will der Holländer die Bayern "mit Stolz" verlassen, wie er auf der Pressekonferenz verkündete. Auch die Spieler wollen ihn dabei unterstützen. Bastian Schweinsteiger zumindest kündigte an: "Wir wollen ihm einen positiven Abschied bereiten."

Beim HSV ist die personelle Situation noch zerfahrener: Der Vertrag mit dem Vorstands-Vorsitzenden Bernd Hoffmann wurde nicht verlängert. Kurz darauf verkündete Trainer Armin Veh, dass er seine Ausstiegs-Klausel im Sommer (Vertrag bis 2012) ziehen wird. "Hier herrscht eine Unruhe, die ich so noch nie erlebt habe. So kann man teilweise nicht arbeiten. Es ist eine gefährliche Situation für den HSV", polterte der 50-Jährige.

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Schalke-Sieg könnte Klima anheizen

Aber nicht nur der FC Bayern und der HSV werden sich im Sommer einen neuen Trainer suchen müssen: Auch bei Schalke 04 ist die Trennung von Coach Felix Magath wohl beschlossen. "Wir müssen die Reißleine ziehen." Mit dieser Aussage ließ Tönnies keine Zweifel am vorzeitigen Rauswurf Magaths, der selbst vor und nach dem Champions-League-Sieg gegen den FC Valencia (3:1) den Ahnungslosen spielte. Mit einem Erfolg gegen Frankfurt könnte das explosive Klima auf Schalke noch angeheizt, zugleich aber auch Eintracht-Trainer Michael Skibbe vorzeitig in die Arbeitslosigkeit geschickt werden. Nach acht sieg- und torlosen Partien könnte es ein Endspiel für ihn sein.

Dortmund vor historischem Sieg

Während es bei den Rivalen bebt und brodelt, herrscht beim Branchenprimus vor dem Duell bei 1899 Hoffenheim Ruhe. "Wir müssen hellwach und hochkonzentriert sein", fordert BVB-Coach Jürgen Klopp höchste Aufmerksamkeit. Trotz des Gewinns von nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen hält er Hoffenheim für gefährlich. "Die wollen eine Reaktion zeigen", erwartet Klopp, "und dann kommt der Tabellenführer. In diesem Spiel können sie einiges regeln." Mit einem Sieg würden die Schwarz-Gelben einen Rekord aufstellen: Es wäre der zwölfte Auswärtserfolg der Saison.

Oben dranbleiben will der 1. FC Nürnberg, der beim Tabellen-15. VfL Wolfsburg gastiert. "Die Mannschaft ist weiter hungrig, hat Spaß und gute Laune", sagte Club-Trainer Dieter Hecking. Die Serie von sieben Spielen ohne Niederlage soll ausgebaut werden.

Marco Kurz: "Mir ist nicht bange"

Überhaupt keinen Spaß haben sie dagegen zurzeit beim 1. FC Kaiserlautern, der auf den SC Freiburg trifft. FCK-Trainer Marco Kurz ist aber trotz der Talfahrt des Aufsteigers weiter vom Klassenerhalt überzeugt. "Die Mannschaft geht sehr konzentriert und engagiert zu Werke. Deshalb ist mir nicht bange", sagte der mit einer Jobgarantie ausgestatte Coach der Roten Teufel, die in der Rückrunde noch keinen Sieg verbuchen konnten, In der Partie gegen die Breisgauer, die auf dem frisch verlegten neuen Rasen im Fritz-Walter-Stadion ausgetragen wird, kann Kurz wieder auf die zuletzt angeschlagenen Ivo Ilicevic, Florian Dick und Jiri Bilek zurückgreifen.

Die ebenfalls akut abstiegsgefährdeten Bremer können im Kellerduell gegen den Tabellenletzten Borussia Mönchengladbach immer noch nicht mit dem ehemaligen Nationalspieler Aaron Hunt planen (ab 18.15 im t-online.de Live-Ticker). Der 24-jährige Profi ist nach seiner Zerrung im Adduktorenbereich zwar wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Sein Einsatz gegen die Gladbacher kommt jedoch noch zu früh. Ob erneut der 18 Jahre alte Florian Trinks die Rolle des Spielgestalters übernimmt, ließ Werder-Trainer Thomas Schaaf offen.

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