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HSV demütigt den 1. FC Köln

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Hamburger SV - 1. FC Köln  

Hamburg demütigt den 1. FC Köln

19.03.2011, 17:28 Uhr | dpa, dpa

Michael Oenning hat einen fulminanten Einstand als Cheftrainer des Hamburger SV gefeiert. Nach einer turbulenten Woche mit dem Wechsel auf der Trainerbank und in der Führungsetage fertigten die spielfreudigen Norddeutschen den 1. FC Köln 6:2 (4:0) ab. Überragender Spieler war Mladen Petric mit drei Treffern (12., 38., 44.).

Änis Ben-Hatira (32.), Gojko Kacar (52.) und Zé Roberto (62.) steuerten vor 57 000 Zuschauern die weiteren Tore bei. Mato Jajalo (50.) und Lukas Podolski (62.) mit seinem zwölften Saisontor betrieben für Köln nur Ergebniskosmetik. Eine Woche nach dem 0:6-Debakel bei Bayern München versöhnten die Hanseaten auch ihre Fans.

Ehrung für Zé Roberto

Vor der Partie wurde Mittelfeldspieler Zé Roberto für seinen 330. Bundesliga-Einsatz geehrt. Der 36-Jährige zog mit Sergej Barbarez gleich, der bisher allein die Liste der meisten Ausländer-Einsätze anführte. Wie von Oenning angekündigt, lief viel über den Brasilianer, der ins offensive Mittelfeld vorgerückt war.


Petric und Elia wie Ausgetauscht

In dem für ihn wichtigen Spiel kam er sogar zum Torerfolg, als Petric von Kevin Pezzoni gefoult wurde und Zé Roberto den Elfmeter cool verwandelte. Besonders dem oft aussortierten Eljero Elia und Petric war anzumerken, dass der Trainerwechsel von Armin Veh zu Oenning sie motiviert hatte.

Ben-Hatira überlupft Rensing

Petric staubte mit seinem neunten Treffer zur Führung ab, als Michael Rensing einen Schuss von Ben-Hatira nur abklatschen konnte. Gefährlich war auch ein gefühlvoller Kopfball des Kroaten (25.), der aber über das Gehäuse flog. Das verdiente 2:0 gelang per Lupfer dem schnellen Ben-Hatira, der auf dem rechten Flügel ein hervorragendes Spiel aufzog und die Fehler der Kölner ein ums andere Mal ausnutzte. So bediente er in der 35. Minute Ruud van Nistelrooy, der die hochkarätige Chance vergab. Oenning hatte nach den Niederländer nach einem längeren Gespräch von der Strafbank in die Startelf geholt.

Köln Abwehr mit desolaten Fehlern

Zwar blieb er ohne Torerfolg, seine Vorlage zum 3:0 für Petric war aber sehenswert. Torwart Frank Rost hatte den Treffer mit einem weiten Abschlag auf van Nistelrooy eingeleitet. Der Stürmerstar sah allerdings die fünfte Gelbe Karte und fehlt dem HSV nach der Länderspielpause bei der nächsten Partie in Hoffenheim. Zum 4:0 und Saisontreffer Nummer elf bediente Elia den emsigen Petric, der das Publikum zu Ovationen animierte. Auch Kacars Kopfball zum 5:1 war clever, entstand aber wieder aus kapitalen Abwehrfehlern.

Jajalo und Podolski treffen zu spät

Nach der Pause verzeichnete Köln die erste Chance durch Martin Lanig (48.), der aber Rost nach Pass von Jajalo nicht überwinden konnte. Der erste Gegentreffer gelang Jajalo, doch auch als Podolski (62.) nachlegte, hatten die mitgereisten 3000 Kölner Fans die Hoffnung längst aufgegeben. Zu dominant waren die Hausherren, die noch etliche weitere Möglichkeiten vergaben.

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