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2:1 gegen St. Pauli: Gekas erlöst die Eintracht

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Eintracht Frankfurt - FC St. Pauli  

2:1 gegen St. Pauli: Gekas erlöst die Eintracht

19.03.2011, 17:28 Uhr | dpa, dpa

2:1 gegen St. Pauli: Gekas erlöst die Eintracht. Frankfurts Meier (r.) und St. Paulis Daube im Luftduell. (Foto: dpa)

Frankfurts Meier (r.) und St. Paulis Daube im Luftduell. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Torjäger Theofanis Gekas hat Eintracht Frankfurt wieder zum Leben erweckt. Der Grieche erzielte beim mühevollen 2:1 (1:1) gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten FC St. Pauli beide Tore und sorgte damit für den ersten Rückrundensieg der Hessen in der Fußball-Bundesliga. Trainer Michael Skibbe könnte das Ende der Torflaute von Gekas nach 675 Minuten den Job retten.

"Es geht auch um mich", hatte Skibbe vor diesem Endspiel der beiden torärmsten Mannschaften der Liga gesagt. Gekas traf in der 34. Minute mit einem verwandelten Foulelfmeter zum 1:0 und erlöste seine krisengebeutelte Mannschaft mit einem Treffer in der 77. Minute. Vor 50.500 Zuschauern in der Commerzbank Arena hatte Charles Takyi für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt (42.). Die Hamburger haben aus den letzten fünf Spielen nun keinen einzigen Punkt geholt.

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Eintracht mit Problemen im Spielaufbau

Skibbe hatte in der Not seinen kompletten Angriff aufgeboten: Die in dieser Saison noch torlosen Ioannis Amanatidis und Martin Fenin stürmten neben Torjäger Gekas. Für den verletzten Kapitän Patrick Ochs rückte US-Nationalspieler Ricardo Clark ins Team.

St. Pauli musste ohne seine komplett verletzte Vierer-Abwehrkette um Fabio Morena auskommen, versteckte sich aber nicht und versuchte die verunsicherte Eintracht von der ersten Minute an unter Druck zu setzen. Jedenfalls wirkten die Hamburger weit weniger nervös als die Eintracht-Profis, die sichtlich Mühe im Spielaufbau hatten. In der 24. Minute spielten die Gäste erstmals einen Konter blitzsauber aus: Torhüter Ralf Fährmann rettete in höchster Not gegen Dennis Daube und dann gegen Takyi.

Meier-Tor nicht gegeben

Drei Minuten später spielte Innenverteidiger Maik Franz einen Querpass völlig unbedrängt ins Aus - bezeichnend für die desolate Verfassung der Frankfurter nach zuvor fünf Heimspielen ohne Torerfolg. Selbst die erfahrenen Amanatidis und Fenin hatten auffallend mit sich selbst zu kämpfen. Ein Foul im Strafraum von Daube an Gekas ließ dann die Eintracht-Fans jubeln: Der Grieche schnappte sich den Ball und verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:0.

In der 40. Minute herrschte erneut helle Aufregung vor dem Pauli-Tor: Alexander Meier staubte nach einem Gekas-Schuss ab. Keeper Thomas Kessler bekam den Ball erst hinter der Linie zu fassen, doch Schiedsrichter Günter Perl verweigerte dem Treffer die Anerkennung. Fast im Gegenzug legte Franz Gerald Asamoah. Der Freistoß des agilen Takyi wurde von Georgios Tzavellas abgefälscht - 1:1 zum Entsetzen der Eintracht.

Nach der Pause agierten die Gastgeber weiterhin hektisch und hatten zum Teil haarsträubende Ballverluste. Die Eintracht hatte wenig zu bieten, obwohl St. Pauli kaum noch den Vorwärtsgang einlegte. Erst Gekas erlöste dann die Frankfurter mit seinem 16. Saisontreffer.

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