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Gladbachs Torwart Bailly schenkt Kaiserslautern den Auswärtssieg

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Bundesliga - 27. Spieltag  

Baillys Missgeschick wirft Gladbach weit zurück

18.03.2011, 21:37 Uhr | t-online.de, dpa, t-online.de, dpa

Gladbachs Torwart Bailly schenkt Kaiserslautern den Auswärtssieg. Gladbachs Torwart Logan Bailly faustet sich den Ball gegen Kaiserslautern ins eigene Netz. (Foto: imago)

Gladbachs Torwart Logan Bailly faustet sich den Ball gegen Kaiserslautern ins eigene Netz. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Unter tätiger Mithilfe des Gladbacher Torwarts Logan Bailly hat der 1. FC Kaiserslautern im Bundesliga-Abstiegskampf am 27. Spieltag drei Punkte aus dem Borussia-Park entführt. Der Tabellen-14. gewann beim Schlusslicht mit 1:0 (0:0), weil sich Belgiens Nationalkeeper in der 61. Minute einen Eckstoß von Christian Tiffert mit der rechten Faust ins eigene Tor boxte.

Das Pikante an dieser Situation war, dass Bailly selbst diesen zweiten Eckball in Folge erst möglich gemacht hatte: mit einer missglückten Faustabwehr nach Tifferts erstem Versuch! Tiffert beschrieb seine Sicht auf die Szene bei "Sky" und betonte, den zweiten Eckstoß ganz bewusst wieder Richtung Bailly geschlagen zu haben: "Den ersten hat er schon bösartig gefaustet, das war schon schlecht. Aber auch den zweiten muss er pflücken."

Neunte Heimniederlage des Tabellenletzten

Das Missgeschick des 25-Jährigen bescherte dem FCK dessen ersten Auswärtssieg in der Rückrunde und den zwischenzeitlichen Sprung auf Rang zwölf. Baillys Cheftrainer Lucien Favre sagte: "Es ist ein großer Fehler, aber das gehört dazu. Das möchte ich nicht kommentieren. Wir dürfen nicht vergessen, dass er in Bremen ein Riesenspiel gemacht hat." Das 1:1 in Bremen aber war gestern. Gegen Lautern untermauerte der VfL nach zwei Heimsiegen nacheinander - den beiden einzigen dieser Saison - seine Schwäche zu Hause. Nach neun Heimschlappen beträgt der Rückstand auf den rettenden 15. Platz fünf Punkte. "Wir machen zu viele Fehler in der Summe", fasste Borussias Sportdirektor Max Eberl zusammen.

Enttäuschte Borussen

Gladbachs Kapitän Filip Daems stand machtlos auf der Torlinie, als Baillys Ball einschlug. Daems bilanzierte: "Ein ganz schlechtes Ergebnis für uns. Es war ein ganz schweres Spiel, ein ganz wichtiges Spiel. Kaiserslautern hat es gut gemacht. Wir haben uns schwer getan, wir haben nicht die Chancen herausgespielt wie in den beiden letzten Heimspielen."

Nur zu Beginn bestimmende Platzherren

Dabei war die Borussia zunächst das bestimmende Team. Trotz fleißiger Bemühungen gelangen aber nur selten durchdachte Offensivaktionen gegen das massive FCK-Abwehrbollwerk. Nach dem Wechsel stand die Fohlen-Elf völlig neben sich und wurde nach dem grausamen Kick von den enttäuschten Fans mit Pfiffen verabschiedet.

Favre: "Wir haben Angst"

Favre verbarg seine Gemütslage nicht: "Es ist schwer, und es ist eine sehr sehr große Enttäuschung. Wir haben Angst, das Spiel zu machen." Das Rezept fehlte. "Kaiserslautern war gut organisiert." Gladbach bleibe jetzt nur, weiter zu arbeiten und weiter zu trainieren. "Wir haben noch sieben Spiele. Wir müssen immer an uns glauben und kämpfen. Wir müssen Profis sein bis zum Saisonende. Es ist eine schwere Aufgabe. Jeder kann die Tabelle lesen. Aber es sind noch 21 Punkte im Spiel", erinnerte Favre.

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