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Gladbach steckt tief im Tal der Tränen

19.03.2011, 11:33 Uhr | t-online.de, sid, sid, t-online.de

Borussia Mönchengladbach steckt tief im Tal der Tränen. Logan Bailly ist nach seinem Patzer genauso fassungslos wie seine Teamkollegen von Borussia Mönchengladbach. (Foto: imago)

Logan Bailly ist nach seinem Patzer genauso fassungslos wie seine Teamkollegen von Borussia Mönchengladbach. (Foto: imago)

Nach der bitteren Pleite gegen den 1. FC Kaiserslautern rückt der dritte Bundesliga-Abstieg von Borussia Mönchengladbach immer näher. Pechvogel Logan Bailly flüchtete mit tief ins Gesicht gezogener Mütze kommentarlos aus dem Stadion, seine Mitspieler und Trainer Lucien Favre bemühten die üblichen Durchhalteparolen: Doch das Schlusslicht braucht schon ein Fußball-Wunder, um den Klassenerhalt noch zu schaffen.

"Das ist eine sehr große Enttäuschung für uns. Wir haben gut angefangen, haben es dann aber viel zu sehr durch die Mitte versucht und nicht über die Außen. Dadurch ist es viel zu kompliziert für uns geworden", sagte Trainer Lucien Favre. Ein kurioses Eigentor von Torhüter Bailly in der 61. Minute nach einem harmlosen Eckball von Christian Tiffert dämpfte die Gladbacher Hoffnungen auf eine erfolgreiche Aufholjagd im Endspurt.

Die Mannschaft steht zusammen

"Das war ein Ball, den er fangen muss", stellte Eberl fest. Tat der Torwart aber nicht. Stattdessen faustete sich Bailly den Ball zum Schock für Mitspieler und Fans ins eigene Netz. Es war nicht der erste dicke Fehler des belgischen Nationaltorhüters in dieser Saison. Nachdem er in der Hinrunde nach einigen Patzern schon von den eigenen Fans verhöhnt wurde, setzte ihn Ex-Trainer Michael Frontzeck auf die Bank. Favre machte diese Entscheidung bei seinem Amtsantritt am 14. Februar allerdings wieder rückgängig und bestimmte Bailly zur Nummer eins.

Rückendeckung erhielt der 25-Jährige von seinen Mitspielern. "Wir verlieren als Mannschaft und gewinnen als Mannschaft", sagte Martin Stranzl, während Mohamadou Idrissou anfügte: "Wir haben Pech gehabt, das ist ganz bitter, aber so etwas kann passieren. Logan Bailly war natürlich sehr fertig, als er in der Kabine saß. Er weiß, dass er einen Fehler gemacht hat und ärgert sich selbst am meisten über das Gegentor."

Favre ist "realistisch optimistisch"

Favre und seine Spieler demonstrierten nach außen dennoch Kampfgeist. "Wir sind sehr enttäuscht. Aber es sind noch 21 Punkte im Spiel. Es wird schwer, aber ich bin realistisch optimistisch", so Favre, der offen ließ, ob er Bailly auch im Gastspiel bei Rekordmeister Bayern München ins Tor stellen wird. Auch Stranzl wollte trotz der desolaten Leistung gegen Kaiserslautern und der bereits neunten Heimniederlage in dieser Saison die Hoffnung noch nicht aufgeben. "So lange rechnerisch noch alles möglich ist, darf man den Glauben nicht verlieren", sagte der Innenverteidiger.

Auf die Gladbacher wartet aber ein schweres Restprogramm. Gegen die Pfälzer wirkte die Mannschaft übernervös. Jeder habe gespürt, wie die Mannschaft immer unsicherer geworden sei, sagte Eberl: "Wir haben noch sieben Spiele, um uns professionell zu verhalten."

Lautern genügt eine stabile Defensive

Während die Gladbacher sich im Tal der Tränen befinden und verstärkt für Liga zwei planen müssen, feierten die Roten Teufel mit dem ersten Auswärtssieg der Rückrunde einen Befreiungsschlag. "Es war ein Schritt, aber nicht mehr", sagte Trainer Marco Kurz, dessen Team nun schon acht Zähler vor den Gladbachern liegt. Eine konzentrierte Leistung in der Abwehrarbeit genügte dem FCK, um das Spiel unter Kontrolle zu haben. Nun wollen die Pfälzer den Rückenwind nutzen und nachlegen. "Wir wollen und müssen weiter arbeiten. Das nächste Spiel ist gegen Bayer Leverkusen - da spielen wir auch auf Sieg", sagte Lauterns Verteidiger Mathias Abel.

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