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Heftiger Streit zwischen Jürgen Klopp und Thomas Tuchel

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Bundesliga - 27. Spieltag  

Streit zwischen Klopp und Tuchel

20.03.2011, 08:14 Uhr | t-online.de, t-online.de

Heftiger Streit zwischen Jürgen Klopp und Thomas Tuchel. Jürgen Klopp (vorne) beschuldigt Mainz-Coach Thomas Tuchel, der sich heftig wehrt. (Foto: dpa)

Jürgen Klopp (vorne) beschuldigt Mainz-Coach Thomas Tuchel, der sich heftig wehrt. (Foto: dpa)

Nach dem Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FSV Mainz 05 (1:1) ging es mindestens ebenso hoch her wie in den 90 Minuten zuvor auf dem Feld. Grund war der Ausgleichstreffer der Rheinhessen in der 89. Minute durch Stürmer Petar Sliskovic. Dortmunds Innenverteidiger Neven Subotic lag vor dem eigenen Strafraum auf dem Boden und krümmte sich vor Schmerzen, weil er einen Schuss von Florian Heller in den Unterleib bekommen hatte. Doch statt den Ball ins Aus zu spielen griff Mainz weiter an und erzielte den Ausgleich. (Sportblog: Mainz tritt den Fairplay-Gedanken mit den Füßen)

Im Anschluss an das Tor drehte BVB-Coach Jürgen Klopp durch, stürmte in Richtung Mainzer Bank und schubste FSV-Masseur Uli Märten weg. Danach klatschte er hämisch und griff seinen Mainzer Kollegen Thomas Tuchel verbal an, der hitzig zurückgiftete.

Tuchel weist Vorwürfe von sich

Im Studio des Fernsehsenders Sky ging das Duell der beiden Trainer dann in die nächste Runde. Mainz-Coach Tuchel wehrte sich gegen den Vorwurf der Unfairness: "Es ist nicht haltbar, dass meinen Spielern unterstellt wird, sie hätten den verletzten Spieler gesehen und wissentlich weitergespielt." Und dem sichtlich angefressenen Klopp entgegnete er: "Ihr habt die Gelegenheit auch nicht wahrgenommen, den Ball ins Aus zu spielen."

Klopp: "Das war euch scheißegal"

Klopp, der selbst bis zum Sommer 2008 Trainer in Mainz war, platzte daraufhin erneut der Kragen: "Ihr habt den Subotic liegen sehen. Die Bank draußen hat alles gesehen, aber das war euch scheißegal! Ich habe mich vor allem aufgeregt über euren Jubel", fuhr er seinen Kollegen an und warf ihm mangelndes Fairplay vor. Die beiden Coaches, die sich eigentlich gut leiden können, kamen in der anschließenden Diskussion nicht mehr auf einen Nenner.

Watzke: Fairplay mit Füßen getreten

Aber auch bei allen anderen Beteiligten sorgte der späte Ausgleichstreffer für heftige Diskussionen. "Ich fand, das war eine unfassbare Sauerei. Subotic liegt da eine Minute am Boden und die Mainzer spielen das ganz bewusst runter, die auf der Bank haben ja alle geschrien 'weiterspielen weiterspielen'", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gegenüber LIGA total! und legte nach: "Ich hätte das nicht für möglich gehalten, dass Mainz 05 so etwas tut. Wenn wir umgekehrt jemals so etwas machen sollten, wäre ich entsetzt und würde das auch unseren Jungs deutlich sagen. Da tritt man das Fairplay mit den Füßen."

Referee begründet Entscheidung

Schiedsrichter Felix Brych begründete seine Entscheidung, das Spiel weiterlaufen zu lassen, nach dem Schlusspfiff so: "Ich habe Regel 5 angewandt, die besagt, dass ich ein Spiel nur dann unterbrechen muss, wenn eine schwere Verletzung vorliegt, die gesundheitsgefährdend ist. Das habe ich nicht gesehen und deshalb weiterspielen lassen." Bis zur Pressekonferenz nach dem Match hatte sich dann auch das Gemüt der beiden Trainer abgekühlt. "Ich habe meine Spieler befragt. Sie haben gesagt, dass sie nichts gesehen haben", beteuerte Tuchel. Und auch Klopp gab sich gelassener: "Ich bin nicht glücklich, wie das Tor gefallen ist, kann mir aber alles vorstellen."

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