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Neuer Formel-1-Heckflügel darf bei Regen nicht verstellt werden

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Keine Verstellung des Heckflügels bei Regen

25.03.2011, 05:42 Uhr | motorsport-total.com, Motorsport-Total.com

Neuer Formel-1-Heckflügel darf bei Regen nicht verstellt werden. Das Reglement zum neuen Heckflügel wurde überarbeitet (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Das Reglement zum neuen Heckflügel wurde überarbeitet (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Wenige Augenblicke vor der ersten Trainingseinheit der neuen Saison informierte Formel-1-Rennleiter Charlie Whiting die zwölf Teams im Starterfeld der Königsklasse über eine Regeländerung beim verstellbaren Heckflügel. Die Fahrer dürfen dieses Zusatzsystem ab sofort nur noch auf trockener Strecke verwenden. Wer das Element im Nassen verstellt, muss mit einer Bestrafung rechnen.

Der Automobil-Weltverband FIA möchte durch diese Maßnahme gewährleisten, dass die Sicherheit der Fahrer bei schwierigen Wetterbedingungen nicht beeinträchtigt wird. Bei Regenrennen hätte der verstellbare Heckflügel ohnehin nicht zum Einsatz gebracht werden dürfen, nun erstreckt sich dieses Verbot auch auf Trainings und Qualifyings, wie Whiting den Teams in einem kurzen Schreiben mitteilt.

Fahrer werden sofort der Rennleitung gemeldet

"Wie es bereits beim Treffen der Teammanager am Donnerstag besprochen wurde, möchte ich hiermit bestätigen, dass der verstellbare Heckflügel, der durch den Artikel 3.18 des Technischen Reglements zugelassen ist, aus Sicherheitsgründen nicht im Freien Training oder in der Qualifikation verwendet werden darf, wenn das Auto mit Intermediate- oder Regenreifen ausgerüstet ist", so Whiting.

Jeder Fahrer, der den verstellbaren Heckflügel trotzdem verwendet, wird der Rennleitung gemeldet. Begründung: Der Fahrer bricht den Artikel 2.3 des Technischen Reglements, der von "gefährlichen Konstruktionen" handelt. Diese neue Regelung tritt schon in Australien in Kraft.

Heckflügel darf nur einmal pro Runde verstellt werden

In einem Freien Training oder einer Qualifikation auf trockener Strecke und bei Slickbereifung dürfen die Piloten weiterhin nach Belieben mit dem neuen Zusatzsystem operieren. Die als Überholhilfe gedachte Vorrichtung ist im Grand Prix allerdings auf den Einsatz auf der längsten Geraden limitiert und kann nur bei einem bestimmten Abstand zum jeweiligen Vordermann aktiviert werden.

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