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Sebastian Vettel schockiert die Formel-1-Konkurrenz beim freien Training

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Für Vettel ist die Pole zum Greifen nah

26.03.2011, 03:27 Uhr | t-online.de/ngo, t-online.de

Sebastian Vettel schockiert die Formel-1-Konkurrenz beim freien Training. Sebastian Vettel hat gut lachen (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Sebastian Vettel hat gut lachen (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Er ist der amtierende Weltmeister der Formel 1. Und er will es eindeutig auch bleiben. Sebastian Vettel versetzte beim Abschlusstraining zum Großen Preis von Australien die Konkurrenz in eine wahre Schockstarre. Der Red-Bull-Pilot zeigte auf der Strecke in Melbourne zum ersten Mal das volle Potenzial seines Boliden - und das scheint für den Rest des Feldes zu viel zu sein.

Mit einem für Formel-1-Verhältnisse riesigen Vorsprung drehte Vettel die bislang schnellste Runde des Wochenendes, ließ selbst seinen Teamkollegen Mark Webber weit hinter sich. Die Pole Position ist zum Greifen nah. Verfolgen Sie das Qualifying ab 06.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker!

Ergebnisübersicht Vettel dominiert drittes Training

Vettels Zauberrunde schockt die Konkurrenz

Schon gestern hatte sich angedeutet, wie stark der Bolide von Weltmeister Vettel ist. Im ersten Training lag der Deutsche auf Rang zwei, nur geschlagen vom eigenen Teamkollegen. Beim Abschlusstraining zeigte Vettel dann, was wirklich in dem roten Bullen steckt. Seine Zeit von 1:24,507 Minuten sorgte für blankes Entsetzen bei der Konkurrenz. So schnell war an diesem Wochenende noch keiner unterwegs.

Vor allem bei McLaren-Mercedes war man alles andere als angetan von Vettels Runde. Denn sowohl Jenson Button, als auch Lewis Hamilton waren schnell. Nach den Wintertests hatte man noch Bedenken, was die Leistung der Silbernen angeht. In Melbourne aber scheint alles am richtigen Platz zu sein. Um Red Bull zu knacken, wird es aber wohl nicht reichen. Am Ende fehlte Hamilton über eine Sekunde auf Vettel.

Schumacher erneut von Rosberg geschlagen

Selbst Webber konnte den Speed des Weltmeisters nicht mitgehen. Der Australier lag acht Zehntelsekunden hinter seinem Teamkollegen. Michael Schumacher verlor einmal mehr das Duell mit Nico Rosberg. Der Rekordweltmeister wurde Zehnter, Rosberg lag auf Rang acht vor Nick Heidfeld.

Vettels prognostizierter Verfolger Nummer 1, Fernando Alonso, wurde Sechster. Der Spanier blieb 1,614 Sekunden hinter der Vettel-Zeit zurück, sein Ferrari-Kollege Felipe Massa wurde sogar nur Elfter.

Bei Marussia Virgin herrscht großes Zittern

Das Team von Timo Glock hat seit dem gestrigen Auftakt weiche Knie. Die wieder eingeführte 107-Prozent-Regel könnte dem Deutschen einen dicken Strich durch die Rechnung machen. Laut der Regel darf ein Fahrer nur dann am Rennen teilnehmen, wenn er im ersten Abschnitt des Qualifyings bei seiner besten Runde nicht langsamer als 107 Prozent der schnellsten Rundenzeit ist. Und in den beiden ersten Trainingssessions wäre sowohl Glock, als auch sein neuer Teamkollege Jerome D'Ambrosio an der Hürde gescheitert.

Im dritten Training fehlten Glock am Ende 5,754 Sekunden auf die Vettel-Zeit. Das hätte gerade so gereicht, um sich fürs Rennen zu qualifizieren.

Peinliche Vorstellung in der HRT-Box

Unglaubliche Bilder derweil in der Box vom Hispania Racing F1 Team. Wie schon am Vortag war die Mannschaft damit beschäftigt, die Boliden der beiden Fahrer Narain Karthikeyan und Vitantonio Liuzzi zusammenzuschrauben. Liuzzi konnte zwar zu einem kurzen Ausflug ansetzen, musste diesen aber schon nach wenigen Metern abbrechen.

Eine wahre Katastrophe, hatte das Team durch die Absage des Großen Preises von Bahrain noch zwei Wochen länger Zeit, alles für den Saisonstart vorzubereiten. Erst kurz vor Schluss durfte dann auch Karthikeyan erstmals auf die Strecke. Bei HRT kann man sich fast sicher sein, dass sie die 107-Prozent-Hürde nicht nehmen werden.

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